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Alarmstufe Rot beim HSV und Stuttgart

Gehen in Stuttgart die Lichter aus? Salzburg24
Gehen in Stuttgart die Lichter aus?

In der ewigen deutschen Bundesliga-Rangliste sind sie Dritter und Vierter, in der aktuellen Tabelle jedoch nur Dritt- und Vorletzter. Beim Hamburger SV und VfB Stuttgart herrscht Alarmstufe Rot. Nicht nur die dürftige Punktausbeute aus den zurückliegenden Duellen mit direkten Konkurrenten schürt Abstiegsängste. Darüber hinaus verheißt das schwere Restprogramm für beide Traditionsclubs wenig Gutes.

"Das gibt zu denken", kommentierte VfB-Sportvorstand Fredi Bobic in Anspielung auf den Saisonendspurt mit noch fünf Spielen für Martin Harnik und Co. gegen Teams aus dem oberen Drittel. Die Hamburger (24 Punkte) haben ebenfalls die Chance verpasst, sich etwas Luft im Kampf um den Klassenverbleib zu verschaffen.

Wie der VfB (24) sammelte das einzige bisher nie abgestiegene Bundesliga-Gründungsmitglied zuletzt aus fünf "Endspielen" gegen Mannschaften aus der Gefahrenzone nur fünf Punkte. Nun muss das Team von Mirko Slomka bis zum Saison-Kehraus sechsmal gegen ein Team aus der oberen Hälfte antreten, bereits am Sonntag gastiert der HSV beim Stranzl-Verein Mönchengladbach, der als Sechster voll im Europacup-Rennen liegt.

Vor einer ähnlich schweren Aufgabe wie der HSV steht der VfB. Schließlich bekommen es die Schwaben am Samstag mit dem Tabellenzweiten Dortmund zu tun. Die bisherige Bilanz stimmt skeptisch, denn das zweitschlechteste Heimteam tritt gegen die zweitbeste Auswärtsmannschaft an. Angesichts der VfB-Schwäche im eigenen Stadion macht die Aussage von Sportvorstand Bobic nur bedingt Mut: "Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Brust. Da haben wir die Chance, wichtige Punkte zu holen."

Nur Freiburg (26) rangiert in der Heimtabelle noch hinter dem VfB. Das könnten Philipp Zulechner und seine Teamkollegen im Kellerduell mit dem 1. FC Nürnberg (26) ändern. Anders als Hamburg und Stuttgart nutzte Freiburg die Gunst der Stunde und holte zuletzt sieben Zähler aus drei Partien gegen Mitkonkurrenten. Das erhöht das Selbstvertrauen für das nächste Big-Point-Spiel gegen den Verein von ÖFB-Teamverteidiger Emanuel Pogatetz. Doch auch die Nürnberger wähnen sich nach dem 2:0 gegen den VfB im Aufwind.

Konventioneller stimmten sich die punktgleichen Teams aus Hannover und Bremen (jeweils 29) auf das Nordderby am Sonntag ein. Dem Verlierer dieser Partie droht die Rückkehr in die akute Gefahrenzone, denn der Relegationsplatz liegt nur fünf Punkte entfernt. "Unsere Situation jetzt ist hochgradig gefährlich. Wenn wir gegen Bremen nicht gewinnen, sind wir voll im Abstiegskampf", warnte Hannover-Verteidiger Andre Hoffmann.

Im ersten Match in Bremen durfte Zlatko Junuzovic über einen 3:2-Heimsieg jubeln, den sein ÖFB-Teamkollege Sebastian Prödl nach einer Muskelzerrung von der Tribüne aus miterlebte. Ein weiterer Dreier gegen Hannover würde nun einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt für Werder bedeuten.

Siebentes Team im noch immer großen Kreis der Abstiegsaspiranten ist Eintracht Braunschweig (21). Mit dem 3:1 gegen Mainz kehrte beim Schlusslicht der Glaube an ein Happy End zurück. Im Spiel beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen soll der nächste Coup folgen. Der bereits als Champion feststehende FC Bayern München empfängt am Samstagnachmittag im Heimspiel Hoffenheim.

(Quelle: S24)

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