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Altach nach 2:0 beim WAC: "Tendenz geht deutlich nach oben"

Canadis Traineranweisungen scheinen Früchte zu tragen Salzburg24
Canadis Traineranweisungen scheinen Früchte zu tragen

Wie Meister Salzburg hat auch Altach nach dem unglücklichen Scheitern im Europa-League-Play-off schnell wieder in die Erfolgsspur gefunden. Mit dem 2:0-Sieg am Sonntagabend beim WAC gaben die Vorarlberger die Rote Laterne der Fußball-Bundesliga an die SV Ried ab. "Bei uns passt die Balance im Spiel, die Tendenz geht deutlich nach oben", betonte Kapitän Philipp Netzer nach dem zweiten Liga-Sieg.

Die Vorarlberger waren stark ersatzgeschwächt nach Kärnten gereist, da die anstrengenden Europacup-Wochen ihre Spuren hinterlassen hatten. "Es war eine gute Teamarbeit von allen, obwohl wir sehr viele Ausfälle zu verkraften hatten", lobte Coach Damir Canadi seine Mannschaft, die sich vor der Länderspielpause auf Platz acht verbesserte.

Die Wolfsberger fielen dagegen zwei Zähler hinter Altach auf den vorletzten Platz zurück. WAC-Mittelfeldspieler Christopher Wernitznig ärgerte sich vor allem über die destruktive Spielweise der Gäste. "Wir haben gewusst, dass sich Altach nur hinten reinstellen und auf Konter spielen wird. Genau aus zwei Kontern haben wir dann auch die Tore bekommen", sagte der 25-Jährige.

WAC-Coach Dietmar Kühbauer bemängelte dagegen vor allem das Zweikampfverhalten seiner Truppe, die "bis zur 60. Minute keine Angriffsaktion" zustande gebracht hatte. "Das war vom Angriff bis zur Verteidigung zu wenig. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, in der wir unsere Fehler hoffentlich abstellen können", will der 44-jährige Burgenländer die kommenden Tage nützen, um seine Mannschaft wieder auf Vordermann zu bringen.

(Quelle: S24)

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