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Altach und Hartberg siegten, St. Pölten gegen Admira remis

Brian Mwila avancierte zum Matchwinner für die Altacher APA
Brian Mwila avancierte zum Matchwinner für die Altacher

Für durchaus überraschende Resultate haben die Samstag-Spiele der Fußball-Bundesliga gesorgt. Altach gab mit einem 2:0 gegen die Wiener Austria den letzten Tabellenplatz ab. Einen überraschenden 4:3-Sieg feierte Hartberg beim WAC unter Ex-Trainer Ilzer. St. Pölten und die Admira trennten sich 0:0. Das Top-Spiel der Runde findet am Sonntag zwischen Sturm Graz und Red Bull Salzburg statt.

Dabei hatte die weiter auf dem vierten Tabellenplatz rangierende Austria versucht, ihre Negativbilanz im "Ländle" schnell abzustreifen. Die Wiener begannen druckvoll und setzten ihr Pressing früh an. Dies klappte nur in den ersten zehn Minuten erfolgreich. Einen Kopfball von Alexander Grünwald in die Hände von Altachs Schlussmann Martin Kobras (10.) verzeichneten die Gäste, danach fand Altach immer besser ins Spiel. Nach der Pause agierten die Altacher druckvoller, Brian Mwila war mit einem Doppelpack in der zweiten Spielhälfte (55., 68.) Matchwinner für die vorerst nun zehntplatzierten Altacher.

Während sich Altachs Trainer Werner Grabherr nach fünf Niederlagen in den bisherigen Heimauftritten der Saison erstmals daheim über Zählbares freuen durfte, trat die Austria die Rückreise aus dem Westen wieder einmal mit leeren Händen an. Altach baute die hervorragende Heimbilanz gegen die Violetten aus. Für den SCR war es der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Duellen in der Cashpoint-Arena.

Wolfsberg war durch Dever Orgill (12.) und Marc Andre Schmerböck (20.) früh 2:0 in Führung gegangen, dazu traf Michael Novak vor 3.213 Zuschauern für die Gastgeber (66.). Für die Hartberger waren neben Rep auch der eingewechselte Dario Tadic (57.) und Ex-WAC-Spieler Florian Flecker (61.) erfolgreich. WAC-Coach Christian Ilzer unterlag dem Club, den er in der Vorsaison zum Aufstieg geführt hatte. Matchwinner in einer von Tormannfehlern geprägten Partie war Rajko Rep mit einem Doppelpack (24., 87.). Die Steirer, bisher in vier Ligaspielen noch ohne Auswärtspunkt, schoben sich nach einem packenden und kuriosen Spiel auf den neunten Tabellenplatz vor. Der WAC ist weiter Fünfter.

Im ersten Spiel nach dem Abgang von Trainer Dietmar Kühbauer zu Rapid hat sich St. Pölten am Samstag im Niederösterreich-Derby gegen die Admira mit einem 0:0 zufriedengeben müssen. Die Hausherren waren im Spiel der zehnten Runde der Fußball-Bundesliga zwar tonangebend, blieben erstmals seit 25. August aber ohne Treffer und konnte nach drei Siegen en suite diesmal nicht voll anschreiben.

Die Admira kam erst mit Fortdauer einer recht intensiven ersten Hälfte besser ins Spiel und hatte durchaus die Chance, in Führung zu gehen. Sinan Bakis scheiterte beim gefährlichsten Versuch aber an St.-Pölten-Goalie Christoph Riegler (32.). Nach Wiederbeginn gaben erneut Rene Gartler und Co. den Ton an. Der Sturm-Routinier (58.), Sandro Ingolitsch (59.) und Fountas (79.) hatten aber allesamt ihr Visier zu ungenau eingestellt. Der Rückstand auf Tabellenführer Salzburg (27) verkürzte sich zumindest bis Sonntag auf sechs Zähler, dann können die Niederösterreicher aber auch vom LASK (20) überholt werden. Die Admira bleibt mit acht Punkten Vorletzter und hat in den jüngsten 14 Bundesliga-Partien weiter nur zwei Siege am Konto.

(APA)

Aufgerufen am 13.12.2018 um 09:12 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportwelt/altach-und-hartberg-siegten-st-poelten-gegen-admira-remis-60351373

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