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Austria zu Gast bei der Admira

Austria wirkte zuletzt gefestigt Salzburg24
Austria wirkte zuletzt gefestigt

Auf die Austria wartet am Samstag im Rennen um die Europacup-Teilnahme eine unangenehme Hürde. Der entthronte Titelverteidiger bekommt es zum Auftakt des letzten Saisonviertels auswärts mit der Admira und damit mit dem zweitbesten Frühjahrsteam der Bundesliga zu tun. Die Südstädter können befreit aufspielen, denn der Klassenerhalt dürfte spätestens seit einer Woche unter Dach und Fach sein.

Durch das 3:0 gegen Wr. Neustadt beträgt der Vorsprung der Admira auf Schlusslicht Wacker Innsbruck schon neun Punkte. Trotzdem warnte Trainer Walter Knaller vor verfrühter Euphorie. "Wir müssen sehr konzentriert bleiben, es kann alles sehr schnell gehen. Im schlechtesten Fall sind wir am Mittwoch nur noch drei Punkte vorne", warnte der frühere Goalgetter.

Knaller gab sich aber zuversichtlich, dass sich der Polster auf Wacker Innsbruck vergrößert. "Wir gehen wie immer ins Spiel, um zu gewinnen - und das ist keine Worthülse. Wir wissen, dass die Austria das größere Kaliber ist, doch wir haben trotzdem unsere Chancen. Das ist eine machbare Aufgabe, auf die wir uns freuen", erklärte der Admira-Betreuer. "Wir haben uns zuletzt so weit herangetastet, dass wir das Gefühl haben, jeden schlagen zu können." Über die Austria sagte der Ex-Teamspieler: "Sie spielt momentan sicher unter ihren Möglichkeiten, ist aber auf dem Weg, sich zu finden."

Aus Knaller spricht das Selbstvertrauen nach zuletzt sieben Heimspielen in Folge ohne Niederlage. Der Tabellendritte Austria wiederum reist mit der Referenz von fünf ungeschlagenen Partien en suite in die Südstadt, wo ein weiterer Schritt Richtung Europa-League-Qualifikation gelingen soll. "Es wird ein schwieriges Spiel, weil die Admira gut in Form ist. Aber auch wir sind gut drauf", betonte Trainer Herbert Gager.

Der Nachfolger von Nenad Bjelica erwartet im Kampf um die Europacup-Plätze eine äußerst enge Entscheidung. "Es wird bis zum Ende spannend sein, alles ist ganz eng beisammen. Mit zwei Niederlagen kann man gleich Fünfter oder Sechster, mit zwei Siegen aber auch Zweiter sein", meinte Gager.

Unter den Top-3 muss die Austria landen, um auf jeden Fall in der kommenden Europacup-Saison dabei zu sein. "Wenn wir das schaffen, dann ist es so kommuniziert, dass ich auch nach dieser Saison Trainer bin", erklärte Gager. Sein Vertrag läuft nur bis Saisonende und beinhaltet keine Option auf automatische Verlängerung im Falle einer Qualifikation fürs internationale Geschäft.

(Quelle: S24)

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