Jetzt Live
Startseite Sportwelt
Betrugsvorwürfe

Ecclestone drohen bis zu zehn Jahren Haft

Ex-Formel-1-Chef soll 400 Mio. Pfund hinterzogen haben

Bernie Ecclestone GIUSEPPE CACACE/AFP
Der Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone steht wegen Betrugs vor Londoner Gericht. (ARCHIVBILD)

Dem ehemaligen Formel-1-Chef, Bernie Ecclestone, wird vorgeworfen, sein Auslandsvermögen in Höhe von 400 Millionen Pfund falsch bei der Steuer angegeben zu haben. Dies sei das Ergebnis von weltweiten Ermittlungen.

Im Verfahren wegen Betrugs in Millionenhöhe ist der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zu einer ersten Anhörung erschienen. Der 91-Jährige traf am Montag am Londoner Gericht Westminster Magistrates' Court ein. Er soll Auslandsvermögen in Höhe von 400 Millionen Pfund (471,5 Mio. Euro) bei der Steuer falsch angegeben haben.

Ecclestone droht hohe Strafe

Der Anklage zufolge soll Ecclestone angegeben haben, nur einen einzigen Trust im Ausland gegründet zu haben, dessen Begünstigte seine drei Töchter Deborah (67), Tamara (38) und Petra (33) seien. Die britische Finanz- und Steuerbehörde HMRC (Her Majesty's Revenue and Customs) ist aber der Ansicht, dass Ecclestone selbst von dem nicht deklarierten Vermögen im Ausland profitieren wollte. Das sei das Ergebnis von komplexen und weltweiten Ermittlungen. Theoretisch ist eine Strafe von bis zu zehn Jahren Haft möglich.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 03.10.2022 um 03:16 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportwelt/bernie-ecclestone-vor-londoner-gericht-126004510

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel. Starte die Diskussion.

Kommentare anzeigen K Kommentare ausblenden Esc Teile uns deine Meinung mit.

Mehr zum Thema