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Bundesliga-Dreikampf um zwei Europa-League-Plätze

Grödig hält die Wiener auf Trab Salzburg24
Grödig hält die Wiener auf Trab

Die zwei über die Fußball-Bundesliga zu vergebenden Plätze in der Europa-League-Qualifikation sind spätestens seit Samstag wohl ein Fall für Drei. Der SV Grödig (43 Punkte) sowie Rapid und die Austria (je 42) fuhren in der 28. Runde allesamt Siege ein und dürften sich die Ränge zwei und drei untereinander ausmachen - dem Fünften Ried fehlen auf die dritte Stelle schon sieben Zähler.

Während die Innviertler durch die 1:4-Heimniederlage gegen Grödig nur noch geringe Chancen auf die Top-3 haben, darf der zweitplatzierte Aufsteiger weiter vom internationalen Geschäft träumen und zögerte nebenbei die offizielle Besiegelung des Meistertitels von Red Bull Salzburg zumindest um einen Tag hinaus. Neuer Tabellendritter ist Rapid. Die Hütteldorfer weisen dank eines Heim-3:0 über den WAC die um einen Treffer bessere Tordifferenz als die Austria nach dem 1:0 bei der Admira auf.

Im achten Versuch gelang den Grün-Weißen erstmals ein Sieg über den WAC. Dennoch hielt sich der Jubel bei Trainer Zoran Barisic in Grenzen, schließlich lieferte seine Mannschaft eine alles andere als überzeugende Leistung ab. "Wir wissen, dass wir uns steigern müssen. Dieser Sieg war mehr erkämpft als erspielt", gab der Wiener zu.

So wie Rapid fährt auch Grödig dank des 4:1 in Ried weiterhin auf Europa-League-Kurs. "Nach den letzten vier Runden war das heute ein Befreiungsschlag", kommentierte Trainer Adi Hütter den ersten Sieg seit 15. Februar, mit dem Platz zwei erfolgreich verteidigt wurde. Weniger erquicklich war für Hütter der Umstand, dass sich Fountas (Knie) und Strobl (Schulter) verletzten, sind doch schon Hart, Potzmann, Boller und Schubert außer Gefecht.

Für Ried scheint der EL-Zug hingegen langsam abzudampfen. Der Rückstand auf die viertplatzierte Austria beträgt bereits sieben Punkte. "Unseren Spielern fehlt derzeit das Selbstvertrauen. Über Europa brauchen wir jetzt nicht mehr zu reden", stellte Ried-Goalie Thomas Gebauer klar.

Die Austria hatte in der Südstadt nur in der ersten Hälfte etwas mehr vom Spiel und in David de Paula den einzigen Torschützen des Nachmittags. Schließlich war es auch Goalie Heinz Lindner zu verdanken, dass man punktegleich mit Rapid und im Plansoll liegt. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Chancen zulassen", meinte Lindner nach dem ersten Auswärtserfolg der "Veilchen" seit 23. November 2013.

Für die Admira war die erste Heimschlappe seit 19. Oktober im Abstiegskampf kein Beinbruch, weil auch Schlusslicht Innsbruck bei Sturm Graz 1:3 unterlag und vor dem direkten Duell am Dienstag neun Punkte hinter den Niederösterreichern liegt. Sturm durfte angesichts des ersten Sieges 2014 aufatmen. Trainer Darko Milanic blieb dennoch zurückhaltend: "Es war schon ein sehr wichtiges Spiel, aber es sind auch nur drei Punkte. Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie schnell es im Fußball geht."

(Quelle: S24)

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