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Eishockey: Bullen wollen auf 2:1 stellen

Red Bull Salzburg will am Sonntag (18 Uhr) in der Halbfinaleserie gegen die Vienna Capitals wieder in Führung gehen.

In der Halbfinalserie der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem EC Red Bull Salz- burg und dem EV Vienna Capitals steht es 1:1, spannender geht es nicht. Spannender als die gestrige zweite Partie in Wien hätte es auch fast nicht sein können. Nachdem die Capitals bereits mit 4:1 geführt hatten, glichen die Red Bulls wieder auf 4:4 aus, mussten sich aber in der Verlängerung nach knapp 68 Minuten dann aber doch ge- schlagen geben. Alles wieder bei Null sozusagen, die Ausgangsposition ist wieder die gleiche wie vor zwei Spielen. Einige Beobachter meinten gestern, die Red Bulls hätten unglücklich verloren ob der Matchstrafe gegen Matthias Trattnig und das darauf folgende fünfminütige Unterzahl- spiel in der Verlängerung. Daran aber hätte es letztlich nicht gelegen, meinte Daniel Welser heute auf der Pressekonferenz des Fußballteams der Red Bulls, das am kom- menden Sonntag daheim ebenfalls auf eine Wiener Mannschaft, nämlich die Austria, trifft, und wurde dabei recht deutlich:

Es war teilweise das eigene Unvermögen gestern. Wir haben etwa die Hälfte der Spielzeit auf der Strafbank gesessen, das kostet einfach zu viel Substanz. Dass die Wiener dann in der Verlängerung ein fünfminütiges Po- werplay nutzen, ist nicht weiter verwunderlich, dafür sind sie zu gut. Wie man das dritte Spiel nun am Sonntag angehen muss? „Niederlage schnell wegstecken, zurückkehren zum disziplinierten Spiel, während des Spiels möglichst schnell auf die Schiedsrichter einstellen und damit Strafen vermeiden“, lautet die knappe, aber direkte Ansage des 28- jährigen Verteidigers. Ansonsten muss für Spannung nach der gestrigen, teilweise sehr hart geführten Partie in Wien nicht extra gesorgt werden.

Die Red Bulls hoffen wieder auf die Unterstützung des Publikums und freuen sich auch auf Fußballfans, die zuvor noch das Bundesligaspiel der Fußballkollegen gegen FK Austria Wien in der Red Bull Arena (Beginn 16:00 Uhr) verfolgen und anschließend mit dem bereit gestellten Shuttledienst schnell in die Eisarena gebracht werden können. Der Shuttledienst kann auch von Zuschauern mit Tageskarten gratis in Anspruch genommen werden. Sonntag nicht dabei ist Matthias Trattnig nach der gestern ausgesprochenen Matchstra- fe, wie viele Spiele der 31-jährige Verteidiger insgesamt aussetzen muss, wird erst noch vom Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga festgelegt. Bei Ramzi Abid ist noch of- fen, ob er am Sonntag wieder spielen kann, der kanadische Stürmer fehlte gestern we- gen einer leichten Gehirnerschütterung. Fraglich ist auch der erkrankte Marco Brucker.

(Quelle: S24)

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