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Es darf gelacht werden - Rennabsage in Sölden nur Fake News?

Das Rennen in Sölden wurde am Sonntag abgesagt. APA/AFP/JOE KLAMAR
Das Rennen in Sölden wurde am Sonntag abgesagt.

Mit einer Portion Humor lässt sich die Absage des Weltcup-Riesentorlaufs in Sölden leichter hinnehmen. Marcel Hirscher nützte die freie Zeit und warf einen kleinen Revanche-Schneeball in Richtung seines Kontrahenten Ted Ligety. Dieser hatte im Vorjahr nach der Absage des Sölden-Rennens ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel für den Ausfall verantwortlich gemacht.

Die Frage, wann denn Schröcksnadel das Rennen dieses Jahr absagen würde, war in den Tagen vor dem Sonntag ein Running Gag unter in den im Ski-Weltcup involvierten Personen in Sölden gewesen. Ligety scherzte bereits auf der Head-Pressekonferenz am Donnerstag, dass es dieses Mal wohl ein Rennen geben werde - falls es Peter zulassen würde.

"Schöner Tag, um heute Rennen zu fahren, typisch Peter Schröcksnadel", schrieb Hirscher am Sonntag auf Twitter. Dazu postete der Salzburger ein Bild des tief verschneiten Renngeländes, ein augenzwinkerndes Emoji und richtete den Tweet an Ligety. "'FakeNews", kam postwendend die Antwort des US-Amerikaners.

Ligety sauer auf Schröcksnadel

Vor einem Jahr waren die Töne von Ligety rauer gewesen, öffentlich bezichtigte er Schröcksnadel, die Absage wegen der Abwesenheit des verletzten Hirschers betrieben zu haben. "Kann schon sein, dass das Wetter da oben schrecklich ist. Aber wenn der Präsident des ÖSV schon Tage vorher erzählt, dass das Rennen abgesagt wird, dann stinkt das", hatte Ligety gewettert.

Die Unterstellung ließ die Wogen in den sozialen Medien hochgehen. "Hat dir deine Mutter nicht beigebracht, keine Lügen zu erzählen?", schrieb etwa Manuel Feller an Ligety gerichtet. Selbst der damalige US-Alpinchef Patrick Riml sprach von einer "sehr unglücklichen" Aussage Ligetys. Dieser relativierte nach einem Gespräch mit Riml zumindest seine Kritik am Söldener Veranstalter ein wenig. Am Sonntag gab es an der Absage keine Kritik.

(APA)

(Quelle: S24)

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