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Gasly lacht vom Stockerl

Irres Monza-Rennen endet mit Sensationssieg

Ferrari blamiert sich beim Grand Prix von Italien

Pierre Gasly hat sich am Sonntag bei einem chaotischen Formel-1-Grand-Prix von Italien sensationell zum Premierensieger gekürt. Der 24-jährige Franzose vom Red-Bull-Zweitteam AlphaTauri profitierte vom Rennverlauf und setzte sich in Monza knapp vor McLaren-Mann Carlos Sainz und Lance Stroll im Racing Point durch.

Für AlphaTauri war es der zweite Sieg nach Sebastian Vettel 2008 im Torro Rosso ebenfalls in Monza. Erstmals seit Australien 2013 stand keiner der "Big three" Mercedes, Red Bull und Ferrari auf dem Podest.

Leclerc-Crash wirbelt in Monza alles durcheinander

Ein schlimmer Crash des unverletzt gebliebenen Ferrari-Piloten Charles Leclerc samt Rennunterbrechung wirbelte das Klassement durcheinander.

Die Scuderia erhielt im Heimrennen die Höchststrafe: Auch Sebastian Vettel schied früh aus. Beim Deutschen, der als Quali-17. ohnehin in einer aussichtslosen Lage steckte, explodierte schon nach wenigen Runden die Bremsleitung. Der letzte Monza-Auftritt des Deutschen im Ferrari war früh vorbei, zynisch meinte er im Fernseh-Interview: "Am Dienstag bin ich im Simulator, das Auto hält wenigstens." Im ORF legte er mit versuchtem Österreicher-Dialekt nach: "I mog nimma."

WM-Leader Lewis Hamilton (7.) konnte nach einer Zehnsekunden-Strafe im ungünstigsten Moment ebenso nicht um den Sieg mitreden.  Autos, die normalerweise hinterherfahren, bildeten im Finish die Spitze. Der frühere Red-Bull-Fahrer Gasly führte erstmals ein F1-Pulk an - und gab diese Position trotz allen Bemühens von Verfolger Sainz (+0,415 Sek.) nicht mehr aus der Hand.

(Quelle: APA)

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