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Geisterrennen

Platzt Formel-1-Notplan in England?

Quarantäne-Zwang auf britischer Insel

Ab Juli will die Formel 1 Geisterrennen in Europa fahren

Ab Juli will die Formel 1 bis Anfang September eine Reihe von Geisterrennen in Europa fahren.

Die Formel 1 sorgt sich wegen neuer Corona-Maßnahmen des britischen Premierministers Boris Johnson um ihren Not-Kalender. Weil alle Flugreisenden nach ihrer Ankunft auf der Insel bald in eine zweiwöchige Quarantäne gehen sollen, wackelt der Plan für die Geisterrennen in Silverstone Mitte Juli. Nach dem Australien-Saisonauftakt im März wurden neun Grand Prix bis Ende Juni abgesagt oder verschoben.

Eigentlich will die Formel 1 nach ihrem Neustart mit zwei WM-Läufen vor leeren Rängen in Österreich am 5. und 12. Juli in Spielberg nach England weiterziehen und dort am 19. und 26. Juli fahren. Sollte aber eine Selbst-Isolation nach der Einreise nötig sein, wären diese Termine nicht zu halten.

Quarantäne-Zwang in England

Britische Medien berichteten nach Johnsons Ankündigung vom Sonntag, diese Quarantäne "bald" umzusetzen, von detaillierten Gesprächen der Formel-1-Bosse mit Regierungsbehörden über mögliche Ausnahmen. So will die Rennserie alle Teams und Mitarbeiter intensiven Corona-Tests unterziehen und so womöglich dem Zwang zu einer Selbst-Isolation entgehen. Die Verhandlungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden, wenn weitere Details der von der britischen Regierung beabsichtigten Maßnahmen bekannt werden.

Geisterrennen in der Formel 1

Ab Juli will die Formel 1 bis Anfang September eine Reihe von Geisterrennen in Europa fahren. Danach soll es weitere Läufe auf anderen Kontinenten geben, ehe die Saison Anfang Dezember in Bahrain und Abu Dhabi enden soll. Der konkrete Notkalender sollte ursprünglich noch diese Woche vorgestellt werden.

(Quelle: Apa/Dpa)

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