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Fußball-WM-Tore aus Brasilien kommen in Deutschland unter den Hammer

Mario Götze erzielte 2014 das Gold-Tor für Deutschland. APA/AFP/Gabriel BOUYS
Mario Götze erzielte 2014 das Gold-Tor für Deutschland.

Die Tore aus dem WM-Finale 2014 in Brasilien sollen in Deutschland versteigert werden. Die beiden Gehäuse des Endspiels zwischen der DFB-Elf und Argentinien (1:0 n.V.) werden am Samstag im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro abmontiert und nach Deutschland geschickt, wie die brasilianische Zeitung "O Globo" berichtete.

Zunächst werden die Tore während der deutschen Vorrundenspielen auf der Berliner Fanmeile ausgestellt und kommen dann unter den Hammer. 90 Prozent des Erlöses soll für gemeinnützige Zwecke gespendet werden, zehn Prozent fließen an den Stadionbetreiber. Im Finale hatte Deutschland seinen vierten WM-Sieg geschafft. In der 113. Minute erzielte Mario Götze den entscheidenden Treffer.

Kaum noch Spiele im Maracana-Stadion

Das legendäre Maracana-Stadion hat schon bessere Zeiten gesehen. Es wird von einer Tochterfirma des Baukonzerns Odebrecht betrieben, der in den größten Korruptionsskandal Lateinamerikas verwickelt ist. Das Unternehmen führt derzeit nur die nötigsten Instandhaltungsarbeiten aus und versucht, die Konzession für das Stadion zu verkaufen. Spiele finden im Maracana nur noch selten statt.

(APA)

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