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Grödig verschiebt Salzburger Meisterfeier

SV Grödig hat die vorzeitige Meisterkrönung von Red Bull Salzburg zumindest um einen Tag verschoben und in der 28. Runde Rang zwei in der Fußball-Bundesliga verteidigt. Der Aufsteiger besiegte am Samstag die SV Ried mit 4:1 und liegt im Kampf um die Europacup-Plätze je einen Zähler vor Rapid (3:0 gegen WAC) und Austria (1:0 bei Admira). Sturm feierte gegen Innsbruck einen 3:1-Heimsieg.

Aufsteiger Grödig hat in Ried mit 4:1 und "verkürzte" den Rückstand auf den überlegenen Bundesliga-Tabellenführer Salzburg auf 24 Punkte. Schon mit einem Punkt im Heimspiel am Sonntag gegen Wr. Neustadt (16.30 Uhr) können die Roten Bullen aber ihren fünften Fußball-Meistertitel in der Red-Bull-Ära endgültig perfekt machen.

In Ried ging es aber weniger um den Salzburger Meistertitel, sondern vielmehr um wichtige Punkte im Duell zweier Europacup-Anwärter. Die holten die Grödiger vor allem dank eines Doppelpacks von Tomi, der die Gäste mit Treffern in der 48. und 52. Minute mit 2:0 in Führung brachte. Philipp Huspek (63.) und Dieter Elsneg per Elfmeter (75.) legten zum klaren Sieg nach.

Ried-Verteidiger Bernhard Janeczek war kurz vor dem 0:1 ausgeschlossen worden (46.). Die Elf von Adi Hütter verteidigte dank des ersten Auswärtssiegs seit 23. November mit 43 Punkten Rang zwei in der Tabelle je einen Punkt vor den beiden ebenfalls siegreichen Wiener Clubs Austria und Rapid. Ried liegt im Rennen um die internationalen Plätze mit 35 Punkten acht Runden vor Meisterschaftsende schon deutlich zurück.

Rapid hat sich am Samstag zum Ende des "WAC-Fluchs" gezittert. Die Hütteldorfer feierten gegen die Wolfsberger durch Treffer von Deni Alar (20./Elfer) und Marcel Sabitzer (83.) sowie ein Eigentor von Nemanja Rnic (87.) einen 3:0-Heimsieg, der weit härter erkämpft war, als das Ergebnis vermuten lässt. Erst in der Sturm-und Drangphase der Lavanttaler im Finish gelangen die erlösenden Tore.

Dennoch reichte es für Rapid zum ersten vollen Erfolg gegen die Kärntner im achten Duell, außerdem verbesserten sich die Grün-Weißen dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz als die Austria auf Platz drei.

Austria Wien hat einen wichtigen 1:0-Erfolg bei der Admira gefeiert. Mit seinem zweiten Treffer für die Favoritner (31.) wurde Winter-Zugang David de Paula zum Mann des Spiels. Einen schnellen Konter ausgehend von De Paula über Salamon und Hosiner schloss der Spanier aus wenigen Metern schließlich selbst und souverän ab (31.).

Die Austria ist bereits seit sechs Runden ungeschlagen, die Elf von Herbert Gager feierte den ersten Auswärtserfolg seit 23. November 2013 (5:0 in Innsbruck). Für die Admira war es hingegen nach sieben Heimspielen in Folge die erste Niederlage in Maria Enzersdorf seit 19. Oktober der Vorjahrs.

Bei Sturm Graz scheint der Knoten geplatzt zu sein. Mit dem 3:1-Heimerfolg über Schlusslicht Wacker Innsbruck feierten die Steirer den ersten Sieg im Jahr 2014 bzw. nach sechs Partien. Die Tore für die Milanic-Elf machten Marco Djuricin (48., 87.) und Patrick Wolf, Innsbrucks Ehrentreffer durch Roman Wallner in der Schlussminute kam zu spät.

Während sich Sturm wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigte, konnten sich die akut abstiegsbedrohten Tiroler neuerlich keine Luft verschaffen. Die Streiter-Elf ist nun schon zehn Matches und 14 Auswärtsspiele lang ohne Sieg, der Rückstand auf den Neunten, Admira Wacker, beträgt acht Runden vor dem Ende nach wie vor neun Zähler. Im direkten Duell der beiden Teams sind die Tiroler vor eigenem Publikum am Dienstag zum Siegen verdammt. Sturm zog punktemäßig zumindest bis zum Sonntag mit dem WAC und Wiener Neustadt gleich (je 32), kletterte drei Zähler hinter Ried auf Platz sechs.

(Quelle: S24)

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