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Horror-Massencrash bei der Tour de France: Cancellara muss aufgeben

Ein Massencrash hat die dritte Etappe der Tour de France am Montag überschattet. Rund 20 Fahrer waren in den Sturz verwickelt, vier davon mussten das Rennen sogar frühzeitig aufgeben. 

Das prominenteste Opfer war der bisherige Spitzenreiter Fabian Cancellara, auch er war in den schweren Sturz rund 55 km vor dem Ziel verwickelt.

Zwei Österreicher verwickelt

Bei hohem Tempo kam der weit vorne im Feld rollende Franzose William Bonnet zu Sturz, rund 20 Fahrer stürzten schwer, unter ihnen auch Cancellara sowie Marco Haller und Matthias Brändle. Während die beiden Österreicher recht glimpflich davonkamen, musste William Bonnet sofort operiert werden. Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Franzose aus dem FdJ-Team einen Bruch des zweiten Halswirbels erlitten hatte.

Cancellara muss Rennen aufgeben

Cancellara quälte sich schließlich mit Schmerzen am Rücken mit 11:43 Minuten Rückstand ins Ziel. Nach einer Untersuchung im Spital gab er seine Aufgabe bekannt. “Eine riesige Enttäuschung, ich habe mir so wie im Frühjahr zwei Rückenwirbel gebrochen”, teilte Cancellara via Twitter mit. Ebenfalls aufgeben mussten der Gesamt-Dritte Tom Dumoulin (NED/Schulterluxation), Simon Gerrans (AUS) und Dimitrij Kosuntschuk (RUS). Tour-Direktor Christian Prudhomme neutralisierte danach mit einer seltenen Maßnahme das Rennen und hielt das Peloton schließlich sogar für rund zehn Minuten an.

Das Rennen gewann schließlich der Spanier Joaquim Rodriguez. Bei der Klassiker-Ankunft auf der “Mauer von Huy” in Belgien gelang ihm mit 36 Jahren der erste Erfolg bei der Frankreich-Rundfahrt.

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(Quelle: S24)

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