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Kombinierer Bieler erlitt Serienrippenbrüche

Schwerer Sturz des Routiniers Salzburg24
Schwerer Sturz des Routiniers

Die Weltcup-Bewerbe der Nordischen Kombination in Ramsau am Dachstein sind von einer schweren Verletzung Christoph Bielers überschattet worden. Der 37-jährige Tiroler zog sich bei einem Sturz im Probedurchgang der Team-Konkurrenz am Samstag Brüche von fünf Rippen und drei Querfortsätzen zu. Er fällt bis zu sechs Wochen aus, Aussagen über eine WM-Teilnahme sind vorerst nicht möglich.

Bieler war bei der Bestweite von 98 Metern gestürzt, nachdem er nach der Landung nach hinten gedrückt worden war und sich die Ski vorne überkreuzt hatten. Der starke Springer prallte auf den pickelharten Schneeboden und wurde aus dem Auslauf getragen. Bieler war aber bald wieder auf den Beinen und schien guter Dinge. Bei der Untersuchung im Spital in Schladming wurden aber zahlreiche Brüche im linken Rückenbereich diagnostiziert.

Bieler war nach der Landung mit dem Rücken auf einen seiner Ski gestürzt und hatte sich dabei Brüche von fünf Rippen und der Querfortsätze von drei Lendenwirbeln zugezogen. "Die Verletzung ist sehr schmerzhaft, aber nicht gefährlich", erklärte Teamarzt Jürgen Barthofer. Wichtig sei vorerst die Schmerztherapie. Davon werde auch abhängen, wann der Tiroler wieder mit leichtem Training beginnen könne. Vom Heilungsfortschritt wird abhängen, wann der Familienvater wieder mit Ausdauertraining beginnen kann. Die WM in Falun startet für die Kombinierer am 20. Februar.

Falko Krismayr, der Sprungtrainer der ÖSV-Kominierer, ärgerte sich über die Verletzung des Aushängeschilds. Der Coach führte den Sturz nach großer Weite auch auf den zu langen Anlauf zurück und kritisierte die Jury. "Ich habe hier vorher mindestens zehnmal gesagt, dass der Anlauf zu lang ist. Wenn ein guter Springer gute Verhältnisse erwischt, ist das nicht mehr lenkbar", erklärte Krismayr.

Die Trainer hätten selbst die Möglichkeit, den Anlauf zu verkürzen. "Da wird die Verantwortung auf uns abgeschoben", sagte Krismayr, der am Vortag damit schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Da hatte er bei Fabian Steindl verkürzt, doch die Bedingungen hatten sich zum Negativen verändert.

(Quelle: S24)

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