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Manchester City bleibt Chelsea auf den Fersen

Der Tabellenführer hat Grund zur Freude Salzburg24
Der Tabellenführer hat Grund zur Freude

Manchester City hat in der 18. Runde der englischen Premier League wie zuvor Spitzenreiter Chelsea keine Schwäche gezeigt. Der amtierende Meister und aktuelle Tabellenzweite gewann bei West Bromwich mühelos 3:1 und hielt so den Abstand auf Leader Chelsea mit drei Punkten konstant. Manchester United fertigte Newcastle United zu Hause mit 3:1 ab.

ManCity bestimmte das Spielgeschehen vom Anpfiff an nach Belieben, nach zwölf Minuten stand es bereits 2:0. Fernando (8.) und Yaya Toure (13.), der vom Elfmeterpunkt traf, brachten den Titelverteidiger früh in eine komfortable Ausgangsposition. David Silva sorgte in der 34. Minute endgültig für klare Verhältnisse. Das späte Tor von Ideye Brown (86.) war für West Brom zu wenig. Für City war es der neunte Pflichtspielsieg in Serie.

Auch Stadtrivale ManUnited gab sich am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem "Boxing Day", keine Blöße. Wayne Rooney schnürte gegen Newcastle einen Doppelpack (23., 36.) und leistete zudem die Vorarbeit zum 3:0 von Robin van Persie (53.). In der Schlussphase verwandelte Demba Cisse (86.) für die Gäste einen Elfmeter. Die Mannschaft von Star-Trainer Louis van Gaal behauptete damit den dritten Tabellenplatz und ist seit acht Spielen ungeschlagen.

Tabellenführer Chelsea fuhr im ersten der "Boxing Day"-Spiele einen mühelosen Sieg ein. Gegen West Ham gewann die Mannschaft von Trainer Jose Mourinho am Freitagnachmittag 2:0. Chelsea war die gesamte Spielzeit über die bessere Mannschaft, brauchte aber bis zur 31. Minute, um den Abwehrriegel der Gäste erstmals zu knacken. Nach einem Eckball staubte Kapitän John Terry aus kurzer Distanz ab. Goalgetter Diego Costa stellte mit seinem 13. Saisontor den Endstand her (62.). Zahlreiche Möglichkeiten zu einem höheren Sieg ließen die "Blues" verstreichen.

Chelsea-Trainer Jose Mourinho wollte seinen Spielern nach der teilweise brillanten Vorstellung keine Zeit zum Ausrasten geben. Gleich im Anschluss der Partie lud er noch zu einer leichten Trainingseinheit. "Eigentlich hatte ich zwei Sessions für morgen geplant, aber meine Spieler weinen so viel in der Kabine, dass ich mich anders entschieden habe", sagte er mit einem Augenzwinkern.

"Sie trainieren jetzt und haben morgen nur eine Einheit", erklärte Mourinho den anwesenden Journalisten. Am Sonntag trifft Chelsea in der 19. Runde auswärts auf den Tabellenvierten Southampton.

Der streitbare Coach hat mit dem dicht gedrängten Premier-League-Programm um den Jahreswechsel ganz allgemein kein Problem. "Wir bekommen unser Gehalt, weil die Leute das Spiel lieben. Wenn die Leute Fußball wollen, müssen wir ihnen Fußball geben, und ich bin damit glücklich", sagte Mourinho.

Neuer Vierter ist Southampton, das sich durch einen 3:1-Erfolg bei Aufsteiger Crystal Palace um einen Platz verbesserte und West Ham verdrängte. Für Liverpool gab es nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wieder drei Punkte. Gegen Burnley gewannen die "Reds" auswärts dank eines Tores von Raheem Sterling (62.) 1:0.

Arsenal hielt mit einem 2:1 daheim gegen die Queens Park Rangers Anschluss zu den vorderen Plätzen. Trotz fast 40-minütiger Unterzahl siegten die "Gunners" dank Toren von Alexis Sanchez (37.) und Tomas Rosicky (65.). Charlie Austin konnte für den Stadtrivalen per Foulelfmeter nur noch verkürzen (79.). In der Schlussphase hatten die Gastgeber aber einige brenzlige Situation zu überstehen. QPR profitierte dabei auch von der Roten Karte gegen den französischen Arsenal-Stürmer Olivier Giroud, der sich zu einem Kopfstoß hinreißen ließ (53.).

Ein Erfolgserlebnis brachte der 18. Spieltag auch für den Club von ÖFB-Legionär Marko Arnautovic. Stoke City gewann bei Everton 1:0, Arnautovic war dabei bis zur 76. Minute im Einsatz und zeigte in mehreren Aktionen seine Qualitäten in der Offensive. Kurz vor der Pause vergab der Wiener an der Strafraumgrenze aus aussichtsreicher Schussposition. Andreas Weimann verlor mit Aston Villa 0:1 gegen Swansea City, der Österreicher wurde in der 46. Minute eingewechselt.

(Quelle: S24)

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