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Meusburger bezwang Melzer in Indian Wells

Yvonne Meusburger steht in der 2. Runde Salzburg24
Yvonne Meusburger steht in der 2. Runde

Yvonne Meusburger steht in der zweiten Runde des mit 5,95 Millionen Dollar dotieren Tennis-Turniers in Indian Wells. Die 30-jährige Vorarlbergerin besiegte am Mittwoch in ihrer Auftaktpartie Iveta Melzer, die Gattin von Österreichs Topspieler Jürgen, nach 1:23 Stunden 6:4,6:2. Nun wartet auf Meusburger mit der als Nummer sieben gesetzten Serbin Jelena Jankovic eine extrem schwere Aufgabe.

Den bisher einzigen Vergleich der beiden Spielerinnen hat Jankovic gewonnen. 2009 feierte sie in der ersten Runde der Australien Open einen glatten 6:1,6:3-Erfolg über Meusburger.

Mit gemischten Gefühlen sieht indes Dominic Thiem seinem Erstrunden-Duell in Indian Wells entgegen. In seinem Premierenmatch in einem Masters-1000-Hauptfeld trifft der Österreicher am Freitag zwar "nur" auf Qualifikationskollegen Daniel Kosakowski, wobei dieser noch dazu in der Weltrangliste nur 366. ist. Doch Thiem ist durch die jüngsten Ergebnisse des US-Amerikaners gewarnt.

Der 22-jährige Kalifornier gab in der Ausscheidung gegen den Niederländer Thiemo de Bakker und dem belgischen Top-100-Spieler David Goffin gemeinsam nur acht Games ab. Gegen Goffin hatte Thiem zuletzt in Acapulco verloren. "Er war ein halbes Jahr an der Schulter verletzt", berichtete Österreichs Nummer zwei über Kosakowski auf Facebook. "Jetzt ist er aber wieder mehr als fit." Der Sieger trifft in Runde zwei auf den französischen Weltranglisten-23. Gilles Simon (Nr. 21).

Thiem war erfreut, dass er in der Quali mit der Favoritenrolle gut umgegangen sei, wollte es aber nicht überbewerten. "Man muss schon sagen, dass die Qualis in Rotterdam und Acapulco besser besetzt waren. Also ist das absolut kein Grund zum Abheben jetzt."

Das Teilnehmerfeld am ersten Masters-1000-Tennisturniers der Saison kann es locker mit jedem Grand Slam aufnehmen. Der Spanier Tommy Robredo hat es in Indian Wells als Weltranglisten-17. als Nummer 16 gerade noch in die Top 16 geschafft, von der Elite fehlt lediglich David Ferrer. Der Spanier musste in der vergangenen Woche im Acapulco-Viertelfinale wegen einer Oberschenkelzerrung aufgeben.

Da selbst Juan Martin del Potro trotz seiner zuletzt wieder aufgetretenen Handgelenksprobleme für den Klassiker in Kalifornien genannt hat, wird der erste der beiden März-Höhepunkte zu einer echten Australian-Open-Revanche. Der heuer unbesiegte Melbourne-Sieger Stanislas Wawrinka tritt erstmals seit seinem ersten Grand-Slam-Triumph an, abgesehen von einem Davis-Cup-Match bzw. -Sieg in Serbien. Der Eidgenosse freut sich wie alle 32 Gesetzten über ein Erstrunden-Freilos.

Im Doppel tritt Wawrinka erstmals seit dem Davis-Cup-Play-off 2012 im Olympiasieger-Doppel mit Roger Federer an. Der ist nach seinem sechsten Dubai-Triumph aber vor allem im Einzel motiviert, wobei es für den Vierfach-Sieger schon im Viertelfinale zum Duell mit Wawrinka kommen könnte. Keine leichte Auslosung hat der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal. Sein Rio-Finalgegner Alexander Dolgopolow aus der Ukraine droht ihm in Runde drei, der Schotte Andy Murray im Viertelfinale.

Wie bei den Herren ist mit der Australierin Samantha Stosur bei den Damen die Nummer 17 der Weltrangliste als Nummer 16 gesetzt. Ausgerechnet Ranking-Leaderin Serena Williams fehlt, das aber schon zum 13. Mal in Folge. Der Boykottgrund liegt im Jahr 2001, als ihre Schwester Venus kurz vor dem Semifinal-Duell mit ihr verletzt w.o. gegeben hat. In Folge wurde Serena im Finale gegen die Belgierin Kim Clijsters ausgebuht, auch rassistische Töne sollen zu hören gewesen sein.

(Quelle: S24)

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