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NHL-Play-off ohne Österreicher

Grabner scheitert
Michael Grabner verpasst die Play-Offs mit den Arizona Coyotes.

Das Play-off der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL findet erstmals seit 2012 ohne österreichische Beteiligung statt. Seit Donnerstag ist auch Michael Grabner mit den Arizona Coyotes aus dem Rennen. Die Coyotes siegten zwar bei den Vegas Golden Knights mit 4:1, da aber auch Colorado Avalanche gewann, haben sie vor dem letzten Spiel des Grunddurchgangs am Samstag keine Aufstiegschance mehr.

Thomas Vanek (Detroit Red Wings) und Michael Raffl (Philadelphia Flyers) waren mit ihren Clubs schon früher gescheitert. Auch der Austro-Kanadier und ehemalige ÖEHV-Spieler und -Teamchef Manny Viveiros hat als Co-Trainer mit den Edmonton Oilers den Einzug ins Play-off verpasst. Grabner und Co. brachte der Erfolg in Las Vegas nichts mehr, die Mannschaft von Trainer Rick Tocchet hat zum siebenten Mal in Folge den Aufstieg nicht geschafft. Colorado sicherte sich mit einem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets den letzten der acht Play-off-Plätze in der Western Conference.

NHL vor Start in Play-Offs

In der Eastern Conference rittern noch die Columbus Blue Jackets und die Montreal Canadiens um den letzten Aufstiegsplatz. Der Rekordmeister aus Montreal unterlag am Donnerstag Titelverteidiger Washington Capitals mit 1:2, womit Columbus nur noch einen Sieg aus zwei Spielen benötigt, um das Teilnehmerfeld in der K.o.-Phase zu komplettieren. Die Pittsburgh Penguins, Stanley-Cup-Sieger 2016 und 2017, sicherten sich mit einem 4:1 gegen Detroit (ohne den angeschlagenen Vanek) zum 13. Mal in Folge das Ticket für die "post season". Philadelphia verlor mit Raffl in St. Louis mit 3:7. Die Blues stellten dabei mit fünf Toren in den ersten 9:41 Spielminuten einen neuen Clubrekord auf.

(APA)

(Quelle: APA)

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