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ÖFB-Team nach 1:0 gegen Moldau kurz vor EM-Teilnahme

Spieler von Österreich jubeln über das Tor zum 1:0 durch Zlatko Junuzovic. APA/EXPA/SEBASTIAN PUCHER
ABD0339_20150905 - WIEN - ?STERREICH: Spieler von ?sterreich jubeln ?ber das Tor zum 1:0 durch Zlatko Junuzovic (AUT) w?hrend des EM-Qualifikationsspieles ?sterreich gegen Moldau am Samstag, 5. September 2015, im Ernst-Happel-Stadion in Wien. - FOTO: APA/EXPA/SEBASTIAN PUCHER

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft steht ganz knapp vor der Teilnahme an der EURO 2016. Die ÖFB-Auswahl feierte am Samstag vor 48.500 Zuschauern im ausverkauften Wiener Happel-Stadion dank eines Tores von Zlatko Junuzovic (52.) einen hochverdienten 1:0-Sieg über die Republik Moldau und kann nur noch theoretisch den Startplatz für die kontinentale Endrunde in Frankreich verpassen.

Die große EM-Party wurde aufgeschoben, weil Russland zuvor in Moskau gegen Schweden 1:0 gewonnen hatte. Dadurch führt Österreich in Gruppe G drei Runden vor Schluss sieben Punkte vor Schweden und acht Zähler vor Russland - schon ein Remis am Dienstag in Solna würde nicht nur das EURO-Ticket, sondern auch den Gruppensieg bedeuten.

Erfolgsserien verlängert

Auch wenn der Frankreich-Trip noch nicht definitiv unter Dach und Fach ist, so wurden immerhin einige Erfolgsserien verlängert. Die Österreicher feierten den sechsten Pflichtspielsieg in Folge, was die Einstellung des bisherigen Rekords bedeutete. Eine neue Bestmarke markierte Goalie Robert Almer mit nunmehr 513 Minuten ohne Gegentor in Bewerbspartien. Außerdem ist die ÖFB-Equipe seit acht Punktspielen ungeschlagen und erzielte in den jüngsten 16 Ländermatches immer zumindest ein Tor.

Extrem destruktiver Gegner

Am Fortbestand dieser Serien herrschte von Beginn an wenig Zweifel. Nach einer von tosendem Beifall begleiteten Gedenkminute wegen der aktuellen Flüchtlingsproblematik übernahmen die Gastgeber sofort das Kommando. Allerdings sahen sich David Alaba und Co. mit einem extrem destruktiven Gegner konfrontiert, der sich vor dem eigenen Strafraum einigelte und nur wenige Chancen zuließ.

Wenig Präzision und Durchschlagskraft

Da Präzision und Durchschlagskraft zu wünschen übrig ließen, kamen die Hausherren erst in der 16. Minute zum ersten Mal zwingend vor das gegnerische Tor. Nach schöner Aktion über Martin Harnik und Marc Janko köpfelte Zlatko Junuzovic genau auf Gäste-Goalie Ilie Cebanu, der sich ansonsten bis zur Pause hauptsächlich aufs Zeitschinden konzentrieren konnte.

ÖFB-Möglichkeiten blieben vorerst aus

Große ÖFB-Möglichkeiten blieben nämlich mit Ausnahme eines Junuzovic-Kopfballs knapp neben das Kreuzeck (30.) vorerst aus. In der 42. Minute war Cebanu dann geschlagen, doch das schwache Schiedsrichterteam rund um den mazedonischen Referee Aleksandar Stavrev versagte dem Treffer von Arnautovic wohl fälschlicherweise wegen Abseits die Anerkennung. Bevor der Ball vor die Füße des Stoke-Legionärs fiel, hatte ein Moldauer einen Mitspieler auf den Oberschenkel geköpfelt.

Zweite Hälfte: ÖFB druckvoller

Zu Beginn der zweiten Hälfte agierte die ÖFB-Elf um einiges druckvoller - erster Beleg dafür war elf Sekunden nach Wiederanpfiff ein Schuss von Harnik, den Cebanu mit Mühe parierte. Sechs Minuten später ließ der früher bei Kapfenberg engagierte Keeper einen Alaba-Schuss zur Mitte abprallen und Junuzovic - im Alter von vier Jahren als Kriegsflüchtling nach Österreich gekommen - staubte via Innenstange zum 1:0 ab.

Wirklich befreiend wirkte der Treffer allerdings nicht. Die Hausherren waren zwar bei einem von Cebanu entschärften Junuzovic-Schuss (56.) und einem Kopfball von Sebastian Prödl neben das Tor (69.) dem 2:0 relativ nahe, hatten aber auch Glück, dass Almer seine Torsperre bei einer guten Möglichkeit von Nicolae Milinceanu (71.) verlängerte.

Österreich dominierte

Bis zum Schlusspfiff änderte sich nichts an der Charakteristik der Partie. Die Österreicher dominierten, rannten sich aber immer wieder an der gegnerischen Abwehr fest. Doch auch die Moldauer waren im Finish weit von einem Treffer entfernt.

(APA)

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(Quelle: S24)

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