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Zehn-Jahres-Deal

Porsche kurz vor Formel-1-Einstieg bei Red Bull

VW-Konzern soll 50 Prozent der Mateschitz-Crew gekauft haben

Formel 1, Red Bull APA/EXPA/JOHANN GRODER
Die Red-Bull-Crew rund um Max Verstappen könnte zu 50 Prozent von Porsche übernommen werden. (ARCHIVBILD)

Wenn dieser Deal tatsächlich über die Bühne gehen sollte, wäre das der absolute Motorsport-Hammer. Porsche soll laut einem Bericht 50 Prozent der Formel-1-Geschäfte von Red Bull erwerben.

Dass Red Bull und Porsche eine enge Partnerschaft ab der Saison 2026 anstreben, ist in der Formel 1 längst kein Geheimnis mehr.

Formel 1: 50 Prozent von Red Bull soll Porsche übernehmen

Wie "motorsport.com" berichtete, sollen die juristischen Vorarbeiten im Hintergrund bereits weit fortgeschritten sein. Laut dem Bericht geht Porsche eine auf zehn Jahre angelegte Zusammenarbeit mit Red Bull ein, die den Erwerb von 50 Prozent der Formel-1-Operation beinhaltet. Die Kooperation soll demnach am 4. August offiziell bekannt gegeben werden.

Dokumente sollen Porsche-Deal bestätigen

Das Fachportal beruft sich auf die Wettbewerbsbehörde in Marokko, die entsprechende Dokumente nach der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung veröffentlicht haben soll. Nähere Angaben zu dieser Veröffentlichung wurden nicht gemacht. Welche Red-Bull-Unternehmen im Umfeld der Formel 1 betroffen sind, ist nicht klar.

Mateschitz betreibt zwei Formel-1-Rennställe

Im britischen Handelsregister scheinen aktuell die Firmen Red Bull Racing, Red Bull Technology sowie die Motorenhersteller Red Bull Powertrains und Red Bull Powertrains 2026 auf, die von Red Bull unter Geschäftsführer Dietrich Mateschitz gehalten werden. Zusätzlich betreibt Red Bull mit AlphaTauri einen zweiten Formel-1-Rennstall.

Ankündigung wurde wohl verschoben

Unbestätigten Informationen zufolge hätte die Zusammenarbeit mit Porsche schon beim Großen Preis von Österreich verkündet werden sollen. Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko hatte vor dem Rennen in Spielberg allerdings erklärt, dass für den Einstieg des VW-Konzerns, zu dem Porsche gehört, noch das Formel-1-Motorenreglement ab 2026 finalisiert werden müsse.

"Ich weiß nur so viel, dass der VW-Konzern einsteigt, wenn das Reglement feststeht. Das ist noch nicht der Fall", sagte Marko Anfang Juli der APA - Austria Presse Agentur. "Im Herbst ist es realistisch."

(Quelle: APA)

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