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Reaktionen zum WM-Bewerb von der Großschanze Herren

Die Reaktionen zu Krafts Sieg in Lahti. AFP PHOTO / Christof Stache
Die Reaktionen zu Krafts Sieg in Lahti.

Reaktionen zum Ausgang des WM-Bewerbs im Skispringen der Herren von der Großschanze bei den 51. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti am Donnerstag (via ORF eins):

Stefan Kraft (AUT/Gold/Doppelweltmeister): "Wahnsinn, dass ich das verdient habe, ich muss echt saubrav gewesen sein in letzter Zeit. Wellinger ist megastark gesprungen, es war sehr eng, aber es hat dann alles gepasst. Ob der Sieg für die Geschichte war, ist egal, das interessiert mich vielleicht, wenn ich einmal aufgehört habe. Ich habe mir beim zweiten Sprung nur gedacht, den Flug genieße ich. Dann habe ich gemerkt, ich falle genau auf die grüne Linie, und dann habe ich auf gute Noten gehofft. Ich war diesmal ein bisschen entspannter als auf der Normalschanze."

Michael Hayböck (AUT/11.): "Mir taugt es, dass Stefan das heimgebracht hat, er hat gleich danach auch schon an das Teamspringen gedacht. Für mich war nach dem ersten Durchgang klar, dass ich nicht mehr gewinnen werde. Wir müssen heute aber nicht über mich reden, sondern über den Doppel-Weltmeister."

Manuel Fettner (AUT/18.): "Stefan ist unglaublich, er macht es auch immer spannend. Wir freuen uns alle extrem mit ihm, jetzt kann er sich Doppelweltmeister nennen, das ist noch einmal cooler. Ich habe es komplett unspannend gemacht, weil die Medaillenchance schon nach dem erst Durchgang weg war. Heute ist mir zweimal das System zusammengebrochen, ich muss mir noch genau anschauen, was ich da fabriziert habe."

Andreas Wellinger (GER/Silber): "Ich bin überglücklich, dass es wieder funktioniert hat. Ich bin extrem nah dran. So lange ich vorne mitkämpfen kann, macht es unglaublichen Spaß. Der Bessere soll oben stehen, und das war heute wieder der Stefan. Aber meckern kann man an anderen Tagen."

Markus Schiffner (AUT/22.): "Über meine Teilnahme beim Teamspringen entscheiden andere. Es ist kein Geheimnis, dass ich gerne dabei wäre."

Heinz Kuttin (ÖSV-Skisprung-Cheftrainer Herren): "Es war sehr komisch, ich war viel nervöser als beim Normalschanzen-Bewerb. Unglaublich, wie Kraft bei diesen Verhältnissen eine Bombe nach der anderen raushaut. Er hat immer eine passende Antwort parat. Seine Flieger-Qualitäten sind derzeit unglaublich. Bei Hayböck und Fettner war der gute zweite Durchgang wichtig fürs Teamspringen. Das Teamspringen wird ein heißer Fight, da hängt die Medaille sehr hoch. Die Burschen werden um den Startplatz fighten."

Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident): "Es ist großartig - Doppel-Weltmeister, das haben wir noch nie gehabt. Man muss ihm gratulieren, er ist ein würdiger Doppel-Weltmeister. Wir haben alle gezittert. Stolz sind wir nicht, aber wir freuen uns. Wenn man abhebt, hat man keinen Erfolg mehr. Im Teamspringen ist wieder etwas möglich."

(APA)

(Quelle: S24)

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