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Red Bulls mit 1:4-Niederlage in Klagenfurt

Die Salzburger verlieren gegen den KAC. GEPA/Red Bull
Die Salzburger verlieren gegen den KAC.

Der EC Red Bull Salzburg unterlag am Dienstag im Playoff-Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga im vierten Spiel auswärts gegen den EC-KAC mit 1:4. Die Red Bulls, denen gleich sechs verletzte Spieler fehlten, mussten damit trotz Kampfes bis in die Schlussminute die zweite Niederlage einstecken. In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 2:2.


Meister Salzburg kassierte die zweite Niederlage in Serie. In Klagenfurt waren die stark ersatzgeschwächten Gäste ohne Kapitän Trattnig von Beginn an unter Druck. Der KAC wurde für seine offensive Spielweise mit 1:0 durch Hurtubise (12.) belohnt, dessen Querpass zweimal abgefälscht den Weg ins Tor fand. Im Mittelabschnitt legte der Kanadier (25.) mit einem Powerplaytor zum 2:0 nach.

Sechs Salzburger Spieler verletzt

Mit einem sehr jungen Kader – mit Bobby Raymond, Raphael Herburger, Daniel Welser, Alexander Pallestrang, Matthias Trattnig und Andreas Kristler, für den die Saison schon vorbei ist, fehlten gleich sechs verletzte Spieler – gingen die Salzburger in Klagenfurt ins vierte Halbfinalspiel. Dafür standen die jungen Red Bull Hockey Juniors Maximilian Egger, Lucas Birnbaum, Daniel Wachter, Lukas Kainz und der 19-jährige Deutsche Maximilian Daubner, der zugleich sein Debüt in der Erste Bank Eishockey Liga gab, im Aufgebot.

Nach dem letzten ‚Krimi‘ vor zwei Tagen in Salzburg begannen beide Mannschaften zunächst sehr konzentriert. Nach ersten guten Schüssen auf beiden Seiten gerieten die Salzburger ab der sechsten Minute zweimal nacheinander in Unterzahl, Goalie Bernhard Starkbaum packte erste starke Saves aus. In der 12. Minute aber ging der KAC in Führung, nachdem die Scheibe bei einem Rebound vom Schläger des Salzburger Torhüters unglücklich von einem Salzburger Verteidiger ins Tor prallte. Danach wechselte das Momentum hin und her und die Red Bulls hatten bei zwei Powerplayspielen erste Chancen auf den Ausgleich. Klagenfurts Torhüter David Madlener war aber auf dem Posten und sicherte den Hausherren die 1:0-Führung zur ersten Pause.

Nur wenig Möglichkeiten für Red Bulls

Wenige Minuten nach Beginn des zweiten Abschnitts zeichnete sich Bernhard Starkbaum in Unterzahl neuerlich bei etlichen guten Schüssen aus, musste dann aber den platzierten Schuss von Mark Hurtubise aus Halbdistanz passieren lassen. Die Red Bulls probierten alles, um offensiv gefährlich zu werden, kamen aber zunächst nur selten zu guten Möglichkeiten. Erst ab der 30. Minute, nachdem sie ein weiteres brandgefährliches Unterzahlspiel überstanden hatten, wirbelten sie für einige Zeit um das KAC-Tor herum und zwangen den KAC-Torhüter bei einem Powerplay zu einigen Paraden. Im weiteren Verlauf blitzten die Red Bulls immer wieder vorm KAC-Gehäuse auf, etwa John Hughes mi zwei Schüssen aus Nahdistanz, mussten aber auch defensiv viel investieren, denn der KAC hatte noch einige gute Chancen auf dem Schläger, die aber beim sehr guten Bernhard Starkbaum endeten. Nach 40 Minuten führte der KAC mit 2:0.

Anschlusstreffer in Minute 52

Im Schlussdrittel hatten die Salzburger anfangs 1:52 min 5:3-Powerplay, konnten die Scheibe gegen dicht stehende Klagenfurter Verteidiger aber nicht versenken. Danach war die Partie wieder offen, beide Teams drückten nach vorn und kamen abwechselnd zu Chancen bzw. gefährlichen Schüssen. Und in der 52. Minute gelang den Red Bulls plötzlich der Anschlusstreffer, Alexander Cijan verwertete direkt vor dem Tor. Doch nur eine Minute später stellte der KAC den alten 2-Tore-Vorsprung wieder her, Manuel Geier nutzte seine Chance auf den dritten Treffer der Hausherren. Nun mussten die Red Bulls alles riskieren. Bernhard Starkbaum verließ früh sein Gehäuse und bereits in der 57. Minute gelang den Klagenfurtern der Empty-Net-Treffer zum 4:1, was zugleich der Endstand war. Insgesamt war der KAC heute von der jungen Salzburger Mannschaft nicht zu bezwingen und die Klagenfurter glichen damit in der Best-of-Seven-Serie auf 2:2 nach Siegen aus.

Weiter geht es am kommenden Freitag, 24. März, wieder in Salzburg. Spielbeginn in der Salzburger Eisarena ist um 19:45 Uhr (live bei ServusTV und Sky Sport).

Capitals ohne Niederlage im Finale

Die Vienna Capitals stehen hingegen als erstes Team in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ohne Play-off-Niederlage im Finale. Die Wiener siegten am Dienstag in Bozen 4:1 und gewannen dadurch die "Best-of-seven"-Serie 4:0. Im Endspiel treffen sie entweder auf Titelverteidiger Salzburg oder den KAC, in diesem Duell steht es nach einem 4:1-Heimsieg der Klagenfurter 2:2. Die Wiener spielen ab 31. März um ihren zweiten Titel nach 2005. Ihre anderen beiden Finalteilnahmen 2013 gegen den KAC und 2015 gegen Salzburg endeten jeweils mit 0:4-Niederlagen.

(SALZBURG24/APA)

(Quelle: S24)

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