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Russland, Kanada, Finnland, USA Eishockey-WM-Halbfinalisten

Ein Tor im Penaltyschießen war genug, die USA sind im Halbfinale Salzburg24
Ein Tor im Penaltyschießen war genug, die USA sind im Halbfinale

Die Halbfinal-Paarungen der Eishockey-WM 2016 in Moskau und St. Petersburg lauten USA gegen Kanada und Finnland gegen Russland. Der Gastgeber setzte sich am Donnerstag im Viertelfinale gegen Deutschland nach 0:1-Rückstand noch mit 4:1 durch, während Kanada Schweden mit 6:0 abfertigte. Finnland bezwang Dänemark 5:1, die USA rangen Tschechien etwas überraschend 2:1 nach Penaltyschießen nieder.

Die Hoffnung auf das "Traumfinale" Russland gegen Kanada ist damit weiter am Leben. Die Russen hatten gegen Deutschland nur zu Beginn Probleme, der krasse Außenseiter ging vor 12.199 Zuschauern in Moskau in der fünften Minute durch einen Treffer von Patrick Reimer mit 1:0 in Führung. Danach sorgten Wadim Schipatschow (21./35.), Jewgeni Dadonow (28.) und Superstar Alexander Owetschkin (43.) aber für klare Verhältnisse.

Titelverteidiger Kanada musste gegen den neunmaligen Weltmeister Schweden nicht ans Limit gehen. Der Mitfavorit entschied die Partie in St. Petersburg vor allem dank eines starken Mitteldrittels für sich. Mark Scheifele (19.), Matt Dumba (27./PP), Brad Marchand (33.), Max Domi (33.), Stone (52.) und Derick Brassard (54.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

Relativ leichtes Spiel hatten auch die bisher in Topform agierenden Finnen, die am Nachmittag ihr achtes WM-Spiel in Folge gewannen. Der starke Mikael Granlund (15., 59.), Jarno Koskiranta (22.), der 18-jährige Patrik Laine mit seinem siebenten Turnier-Treffer (39.) und Jussi Jokinen (58.) trafen in St. Petersburg gegen die Dänen, für die Lars Eller den zwischenzeitlichen Anschluss zum 1:2 (32.) besorgte. Finnland steht zum fünften Mal in sechs Jahren im Halbfinale.

Die USA setzten sich in Moskau gegen Tschechien nach Penaltyschießen mit 2:1 durch. Matchwinner war der 18-jährige Jungstar Auston Matthews, der im zweiten Drittel den 1:1-Ausgleich besorgte und schließlich den entscheidenden Penalty verwertete. Tomas Zohorna hatte die Tschechen - ebenfalls per Penalty - in Führung gebracht (16.).

(Quelle: S24)

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