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Salzburg 0:0 in Basel - Aufstiegschancen intakt

Die Schweizer hielten mit Kampfkraft dagegen Salzburg24
Die Schweizer hielten mit Kampfkraft dagegen

Red Bull Salzburg hat sich am Donnerstag mit einem 0:0 in der Schweiz eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Europa-League geschaffen. Der überlegene Tabellenführer der heimischen Bundesliga war beim torlosen Remis gegen den FC Basel zu Beginn tonangebend, nach rund einer halben Stunde fanden dann auch die Hausherren besser in die kampfbetonte Partie.

Für die Salzburger reichte es nach bisher zehn Siegen in der laufenden Europa-League-Saison erstmals nicht zu einem vollen Erfolg, zudem blieb man erstmals seit 2. Dezember 2012 (0:0 daheim gegen die Austria) in einem Pflichtspiel ohne Torerfolg. Das Rückspiel wird am 20. März um 21.05 Uhr in Salzburg angepfiffen.

Die Liste der Ausfälle war bei den Hausherren ellenlang, angeführt wurde sie vom verletzten Kapitän und Topgoalgetter Marco Streller. Coach Murat Yakin musste aber u.a. auch auf die Verteidiger Ivan Ivanov und Fabian Schär sowie die Mittelfeldakteure Marcelo Diaz und Taulant Xhaka verzichten. Bei den Salzburgern war Angreifer Alan der prominenteste Abwesende, der Brasilianer wurde durch Robert Zulj ersetzt.

Aufgrund der eindrucksvollen Auftritte in den vergangenen Monaten gingen die Salzburger sogar als Favorit ins Duell mit den international deutlich routinierteren Basel-Kickern. Und die "Bullen" gaben auch von Anfang an ganz klar den Ton an. Basel-Goalie Yann Sommer, der nach der Saison zu Mönchengladbach wechselt, musste bei einem Kopfball von Stefan Ilsanker früh die erste Glanzparade zeigen (2.).

Auch bei Versuchen von Sadio Mane (8.), Christoph Leitgeb (13.) und Kevin Kampl (17., 19.) war Sommer zur Stelle. Die Partie wurde dann ruppiger (vier Gelbe Karten in neun Minuten), Salzburgs Schweizer Christian Schwegler bekam eine Platzwunde über dem linken Auge ab und musste zur Pause durch Florian Klein ausgetauscht werden.

Basel kam im lediglich halb vollen EURO-2008-Stadion St.-Jakob-Park nur langsam in die Gänge, bekam aber danach den Salzburger Offensivwirbel zunehmend besser in den Griff. In der 33. Minute fand der Europa-League-Halbfinalist 2013 die große Chance auf die Führung vor, Giovanni Sio köpfelte aus fünf Metern drüber (33.). Kurz vor der Pause zwang Valentin Stocker Salzburg-Tormann Peter Gulacsi zur ersten Abwehr (42.).

Nach der Pause sah Österreichs Schweizer Teamchef Marcel Koller eine Pattstellung, in der der Kampf im Vordergrund stand. Die erste gute Offensivaktion gelang den Salzburgern, ein Querpass von Mane zum nur in dieser Situation völlig frei stehenden Kapitän Jonatan Soriano scheiterte aber (66.). Mit dieser Chance im Rücken zeigten sich die Salzburger wieder etwas dominanter, Zulj (74.), Berisha (86.) und Soriano (87.) vergaben weitere Möglichkeiten.

Auch der Schweizer Serienchampion (zuletzt viermal in Folge Meister) und Ex-Club von ÖFB-Kicker Aleksandar Dragovic fand noch seine Chancen vor, Schüsse von Serey Die bereiteten Gulacsi aber keine großen Probleme (75., 86.).

(Quelle: S24)

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