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Salzburg nach 2:4 in Bozen im EBEL-Finale 1:2 zurück

Salzburg hat in Bozen das Nachsehen. Red Bull/GEPA
Salzburg hat in Bozen das Nachsehen.

Der EC Red Bull Salzburg ist im Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in Rückstand. HCB Südtirol feierte am Donnerstagabend einen 4:2-(1:1,2:1,1:0)-Heimsieg über Österreichs Meister Salzburg. Bereits am (morgigen) Freitagabend (20.20 Uhr/live ServusTV und Sky) steigt Spiel vier der "best of seven"-Serie erneut in Bozen.

Das Match war gerade einmal 24 Sekunden alt, da durften die Hausherren schon über die Führung jubeln: Ein Distanzschuss von Kapitän Alexander Egger passte perfekt ins Kreuzeck. Die 6.700 Zuschauer in der Eiswelle feierten diesen Blitzstart, der den zweitschnellsten Treffer der EBEL-Finalgeschichte brachte, ausgelassen und verwandelten die Halle endgültig in einen Hexenkessel.

Salzburg schafft Ausgleich nach wenigen Minuten

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn nicht einmal zwei Minuten später glückte Topscorer John Hughes der Ausgleich. Der 30-jährige Kanadier kurvte ums Tor und schoss Goalie Pekka Tuokkola absichtlich auf den Rücken, von dem die Scheibe ins Tor sprang (3.). Im Finish des Startdrittels hätte Salzburg nachlegen können, aber Michael Schiechl scheiterte an der Querlatte (18.). Auch ein 40 Sekunden langes 5:3-Powerplay ließen die Gäste ungenutzt.

In dieser Tonart ging es zu Beginn des Mittelabschnitts weiter, als Brant Harris gleich zweimal binnen weniger Sekunden an Tuokkola scheiterte (22.). Auf der Gegenseite krachte ein Schuss von Austin Smith im Powerplay an die Querlatte (26.). Das nächste Überzahlspiel brachte den "Füchsen" aus Südtirol dann die neuerliche Führung durch einen Distanzschuss des Schweden Robin Gartner (33.).

Offener Schlagabtausch zwischen Salzburg und Südtirol

Es folgte ein offener Schlagabtausch, in dem Salzburg zunächst nach einem Konter durch Verteidiger Alexander Pallestrang der Ausgleich gelang (36.). Es war der erste Finaltreffer für den 28-jährigen Vorarlberger, der schon seine sechste EBEL-Endspielserie bestreitet. Nur 38 Sekunden später jubelten allerdings schon wieder die Bozner, als Alexander Petan Goalie Bernhard Starkbaum mit einem Schuss zwischen die Schoner bezwang. Salzburg-Coach Greg Poss reklamierte per Challenge eine Behinderung des Schlussmannes, nach Videostudium wurde der Treffer aber bestätigt, wodurch die Bullen ein Timeout verloren.

Referees verhindert Massenschlägerei

Im Schlussdrittel wurde das Match zusehends härter, immer wieder gerieten Spieler beider Teams aneinander. Die Referees schritten jedoch immer schnell ein und verhinderten damit einmal sogar eine Massenschlägerei. Salzburg bestimmte die letzten 20 Minuten klar, biss sich aber wie schon beim 1:2 im Auftaktspiel die Zähne an der geballten Defensive der Südtiroler aus.

Ein Schuss von Travis Oleksuk, der noch abgefälscht wurde, brachte die erstmalige Zwei-Tore-Führung und die Vorentscheidung (56.). Starkbaum fuhr anschließend schon knapp drei Minuten vor der Schlusssirene vom Eis, doch auch diese Maßnahme führte nicht zum Torerfolg für die Salzburger, die nun am Freitag gefordert sind, um nicht 1:3 in Rückstand zu geraten.

(APA)

Aufgerufen am 14.12.2018 um 04:35 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportwelt/salzburg-nach-24-in-bozen-im-ebel-finale-12-zurueck-58163728

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