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Scharapowa in Paris out - Showdown Djokovic gegen Nadal

Safarova war der Russin diesmal eine Nummer zu groß Salzburg24
Safarova war der Russin diesmal eine Nummer zu groß

Titelverteidigerin Maria Scharapowa ist am Montag bei den French Open schon im Achtelfinale ausgeschieden. Die als Nummer zwei gesetzte Russin, die 2012 und 2014 in Paris gewonnen hatte, verlor gegen Lucie Safarova (Nummer 13) aus Tschechien mit 6:7(3),4:6. Bei den Herren kommt es unterdessen zum Viertelfinal-Showdown zwischen Titelverteidiger Rafael Nadal und Topfavorit Novak Djokovic.

Safarova sorgte im Damen-Einzel für eine Überraschung. Sie trifft in ihrem ersten Paris-Viertelfinale auf die Spanierin Garbine Muguruza, die auch im Vorjahr die Runde der letzten acht erreicht hatte. Muguruza setzte sich gegen Flavia Pennetta aus Italien mit 6:3,6:4 durch. Damit sind beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres alle vier Halbfinalistinnen von 2014 bereits vor dem Viertelfinale eliminiert worden. Vor Scharapowa waren Eugenie Bouchard (CAN/1. Runde), Simona Halep (ROM/2.) und Andrea Petkovic (GER/3.) auf der Strecke geblieben.

Scharapowa suchte nicht nach Entschuldigungen. "Es war einfach wie ein schlechter Tag im Büro", sagte die fünffache Grand-Slam-Gewinnerin. "Ich habe mein Bestes gegeben, aber es war heute einfach nicht genug. Sie war besser."

Die als Nummer 1 gesetzte Serena Williams gab zwar zum dritten Mal in Folge einen Satz ab, mit einem 1:6,7:5,6:3 gegen ihre US-Landsfrau Sloane Stephens schaffte sie es aber unter die letzten acht. Williams ist auch gegen Sara Errani Favoritin.

Wimbledonsiegerin Petra Kvitova ist derweil überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Tschechin verlor am Montagabend in Paris gegen die Schweizer Senkrechtstarterin Timea Bacsinszky mit 6:2,0:6,3:6. Damit sind im zweiten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison bereits fünf der Top-Sechs-Spielerinnen gescheitert. Bacsinszky trifft im Kampf um den Einzug ins Halbfinale am Mittwoch auf die Belgierin Alison Van Uytvanck, die als Nummer 93 der Welt völlig unerwartet im Viertelfinale steht.

Im Viertelfinale von Paris kreuzen unterdessen Rafael Nadal und Novak Djokovic ihre "Klingen". Die beiden Tennis-Superstars gewannen am Montag in Paris jeweils ihre Achtelfinalpartien und treffen nun am Mittwoch im Kampf um den Halbfinal-Einzug aufeinander. Der neunfache Paris-Rekordsieger Nadal setzte sich gegen den US-Amerikaner Jack Sock 6:3,6:1,5:7,6:2 durch und gab damit seinen ersten Satz im diesjährigen Turnier ab. Der Weltranglistenerste Djokovic hatte gegen den Franzosen Richard Gasquet keine Mühe und gewann glatt mit 6:1,6:2,6:3.

"Ich freue mich auf sehr das Match. Es ist die größtmögliche Herausforderung hier in Paris", betonte Djokovic. Nadal gab dieses Kompliment artig zurück. "Ich werde mein bestes Tennis spielen müssen", sagte der Spanier, der nun mit 70 Siegen Rekordmann in Roland Garros ist.

In einer weiteren Viertelfinalpaarung kommt es zum Schweizer Duell zwischen Roger Federer (2) und Stan Wawrinka (8). Federer folgte seinem Landsmann mit einem 6:3,4:6,6:4,6:1-Erfolg über den Franzosen Gael Monfils, gegen den er zuletzt zweimal verloren hatte, in die Runde der letzten acht. Die Statistik spricht für Federer, der 16 von 18 Duellen gewonnen hat. "Es ist für mich immer schwierig gegen Federer", gestand Wawrinka.

Der Spanier David Ferrer fordert nach einem 6:2,6:2,6:4 gegen den US-Open-Gewinner Marin Cilic (CRO) in seinem sechstem French-Open-Viertelfinale Andy Murray. Der Schotte hat heuer seine ersten Titel auf Sand geholt, am Montag feierte er gegen den Franzosen Jeremy Chardy mit 6:4,3:6,6:3,6:2 schon seinen 14. Erfolg auf diesem Untergrund in Serie.

(Quelle: S24)

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