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Skispringen: ÖSV-Team holte hinter Polen und Norwegen WM-Bronze

Bronze für Österreich. APA/ROLAND SCHLAGER
Bronze für Österreich.

Die österreichischen Skispringer haben im Teambewerb von der Großschanze WM-Bronze geholt. Michael Hayböck, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Doppelweltmeister Stefan Kraft mussten sich am Samstag in Lahti den überragenden Polen und um rund zehn Punkte Norwegen geschlagen geben. Auf die viertplatzierten Deutschen hatte das ÖSV-Quartett 16 Zähler Vorsprung.

Kraft reist als herausragender ÖSV-Athlet mit vier Medaillen aus Finnland ab.

Stefan Kraft während des 1. Durchgangs im Skispringen Herren-Mannschaft auf der Großschanze ./APA/ROLAND SCHLAGER Salzburg24
Stefan Kraft während des 1. Durchgangs im Skispringen Herren-Mannschaft auf der Großschanze ./APA/ROLAND SCHLAGER

Kraft als WM-Winner

Der Salzburger gewann Gold von der Normal- und Großschanze, zudem sicherte er sich mit dem Mixed-Team Silber. Insgesamt wird Österreich die WM, die am Sonntag mit dem 50-km-Herrenlanglauf endet, mit fünf Medaillen beenden. Neben vier Stück im Skispringern gelang auch noch den Kombinierer mit Teambronze einmal Edelmetall.

Das sagten die Gewinner in einer ersten Reaktion

Reaktionen zum WM-Teambewerb der Skispringer am Sonntag bei den 51. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti (via ORF eins), in dem Österreichs Quartett hinter Polen und Norwegen Bronze gewonnen hat:

Stefan Kraft: "Der zweite Durchgang, da hat keiner von uns Glück gehabt. Jetzt sind wir froh, dass wir die Medaille haben. Wir haben es uns so etwas von verdient. Vier Medaillen, das hätte ich mir nicht erträumen können, ein perfekter Abschluss, einfach genial."

Michael Hayböck: "Das war ein ziemlich turbulenter zweiter Durchgang. Da als Startspringer herunten zu stehen und den anderen zuzuschauen, das kostet viel Nerven."

Manuel Fettner: "Ich habe im Team meine zwei besten WM-Sprünge gezeigt. Vom Glück waren wir im zweiten Durchgang sicher nicht verfolgt, aber mit einer brutal starken Leistung haben wir es doch noch geschafft, dass wir mit einer Medaille heimfahren."

Gregor Schlierenzauer (mit Tränen in den Augen): "Ich bin sehr nah am Wasser gebaut. Es ist sehr schön, wenn man meine Geschichte kennt. Eine Medaille war mein Ziel. Danke an die Jungs und an mein Umfeld zu Hause, denn ohne das wäre ich gar nicht hier gewesen. Der Sport ist wie das Leben - mit Höhen und Tiefen, das habe ich heuer selbst an mir stark gespürt. Ich freue mich, dass ich hier dabei sein durfte."

(APA)

(Quelle: S24)

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