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St. Pölten im NÖ-Derby gegen Admira erstmals Favorit

Admira-Coach Baumeister verlangt Zählbares APA
Admira-Coach Baumeister verlangt Zählbares

Mit den Partien Altach - Austria, WAC - Hartberg und St. Pölten - Admira (alle 17.00 Uhr) wird am Samstag die 10. Runde der Fußball-Bundesliga eingeläutet. Der SKN St. Pölten geht als Tabellenzweiter mit 13 Punkten Vorsprung auf die auf Platz neun liegende Admira in das Niederösterreich-Derby in der NV Arena. "St. Pölten ist erstmals Favorit", betonte deshalb Admira-Trainer Ernst Baumeister.

Denn der SKN lag vor einem direkten Duell bisher noch nie vor den Südstädtern. In der Landeshauptstadt hat sich in den vergangenen Tagen aber viel getan. Erfolgscoach Dietmar Kühbauer verabschiedete sich für eine kolportierte Ablösesumme von einer halben Million Euro zu seinem Wunsch-Club Rapid. Deshalb fungiert Sportkoordinator Marcel Ketelaer im Heimspiel gegen die Admira als Interimstrainer. "Natürlich ist das was Besonderes, weil man eine besondere Aufmerksamkeit bekommt, aber es ist nicht mehr und nicht weniger", sagte der 40-jährige Ex-Profi aus Deutschland zu seinem Bundesliga-Debüt auf der Betreuerbank. "Für mich ist es wichtig, dass wir genauso erfolgreich bleiben, wie wir es zuvor waren", betonte Ketelaer.

Wenn der WAC am Samstag den TSV Hartberg zu Gast hat, steht ein Mann besonders im Mittelpunkt. Christian Ilzer schaffte mit den Oststeirern in der Vorsaison sensationell den Sprung in die Fußball-Bundesliga. Anfang Mai vermeldeten die Wolfsberger mitten ins Rätselraten um die Lizenzvergabe für die Hartberger die Verpflichtung des Coaches. Beim WAC hat Ilzer bisher ebenfalls zu überzeugen vermocht.

"Für mich ist es vor dem Spiel ein Match wie jedes andere. Hartberg ist einer von elf Gegnern", meinte Ilzer. Natürlich freue man sich aber, nach der Partie viele bekannte Gesichter zu sehen. "Schließlich habe ich mit ihnen eine überragende letzte Saison verbracht." Dass Hartberg wiederum bisher kein "Kanonenfutter" für die Konkurrenz abgab, freut Ilzer. Der Liga-Neuling habe richtig gute Leistungen gezeigt, merkte er an. Belohnt wurden diese zum Ärger von Nachfolger Markus Schopp aber nicht wirklich. Hartberg ist derzeit nur Zehnter, einen Punkt vor Schlusslicht Altach.

Die Austria will auf ungeliebtem Terrain erfolgreich in die Länderspiel-Pause einziehen. Die Wiener gehen nach vier Siegen und einem Remis in den vergangenen sechs Runden zwar als Favorit ins Auswärtsspiel bei Schlusslicht Altach. In der Cashpoint-Arena haben die Violetten jedoch in acht Liga-Auftritten seit Herbst 2014 nur einen Sieg geholt.

Noch dazu reist die Austria ausgedünnt ins "Ländle". Jüngster Ausfall ist Abwehrchef Michael Madl, der sich im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog. Der Innenverteidiger wird einige Wochen ausfallen. Weiter nicht fit ist Stürmer Bright Edomwonyi (Rücken), mit Vesel Demaku (Sprunggelenksverletzung) fehlt seit dieser Woche außerdem ein Ersatzmann für das Mittelfeld. Altach beendete zuletzt mit einem 4:2 bei der Admira seine Sieglosigkeit. Zu Hause warten die Rheindörfler in dieser Saison nach fünf Heimspielen noch auf einen Punktgewinn.

(APA)

Aufgerufen am 16.12.2018 um 12:39 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportwelt/st-poelten-im-noe-derby-gegen-admira-erstmals-favorit-60342001

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