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St. Pölten nach mühevollem 3:2-Sieg im Cup-Viertelfinale

Ranko Popovic hat in seinem dritten Pflichtspiel auf der Betreuerbank des SKN St. Pölten über den ersten Sieg jubeln dürfen. Die Niederösterreicher wurden im ÖFB-Cup-Achtelfinale am Mittwoch ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich mühevoll beim Zweitligisten SV Lafnitz 3:2 durch. Zuvor hatte es unter dem Nachfolger von Dietmar Kühbauer Liga-Niederlagen in Mattersburg und beim WAC gegeben.

Michael Ambichl (8./Freistoß), Husein Balic (59.) und "Joker" Rene Gartler (82.) fixierten den Aufstieg. Für den Außenseiter, der Goalie Andreas Zingl mit der Roten Karte (3.) verloren hatte, waren Tore von Josip Krzmaric (63.) und Nikola Zivotic (69.) zu wenig.

Die Lafnitzer verzeichneten einen kapitalen Fehlstart. Zingl zog knapp außerhalb des Strafraums gegen St.-Pölten-Stürmer Pak Kwang-ryong die Notbremse und wurde schon nach etwas mehr als zwei Minuten ausgeschlossen. Zudem verwertete Ambichl den verhängten Freistoß zur Blitz-Führung. Der eingewechselte Ersatzgoalie Lucas Wabnig war machtlos. Die Niederösterreicher kontrollierten in der Folge das Geschehen, erhöhten aber nicht auf 2:0, da ein Pak-Kopfball aus fünf Metern danebenging (45.+2).

Der zweite Treffer fiel in Minute 59. Balic traf nach Luxbacher-Idealzuspiel. Trotz Unterzahl und zwei Toren Rückstand gaben sich die Steirer nicht geschlagen und kamen noch einmal zurück. Nach Kröpfl-Hereingabe gelang dem Kroaten Krzmaric der Anschlusstreffer. Zivotic glich sechs Minuten später aus. St. Pölten hatte aber den längeren Atem und ging zurecht als Sieger vom Feld. Der kurz zuvor eingewechselte Gartler avancierte zum Matchwinner. Für den Viertelfinaleinzug wichtig war auch Christoph Riegler, der seinem Team mit einer guten Parade bei einem Kröpfl-Freistoß (94.) vor einer Verlängerung bewahrte.

Mit Wiener Neustadt schaffte auch ein zweiter Niederösterreich-Club den Sprung unter die letzten acht. Im Zweitligaduell behielt der SC bei der SV Ried mit 2:1 die Oberhand. Johannes Tartarotti (13.) und David Harrer (63.) sorgten für die Entscheidung. Daran konnte auch eine Rote Karte für Alberto Prada-Vega (40.) wegen einem Torraub-Foul an Rieds Edrisa Lubega nichts ändern. Der zwischenzeitliche Ried-Ausgleich (33.) ging auf das Konto von Darijo Pecirep. Der Stürmer scheiterte in der 53. Minute mit einem Elfmeter am Aluminiumgehäuse.

Die Wiener Neustädter sind vorerst der einzige Viertelfinalist aus der 2. Liga. Aus der Bundesliga haben sich neben St. Pölten auch Vorjahresfinalist Red Bull Salzburg (1:0 bei Austria Lustenau), Rekordmeister Rapid (3:0 beim WAC), die Austria (3:1 gegen den FAC), der TSV Hartberg (4:3 gegen Wacker Innsbruck) und der LASK (3:0 in Altach) für die Runde der letzten acht qualifiziert. Das letzte Viertelfinalticket wird am Donnerstag (11.00 Uhr) zwischen dem GAK und Kapfenberg vergeben. Die Auslosung erfolgt am 4. November, gespielte wird am 16. und 17. Februar 2019.

"Ich habe gewusst, dass es in Lafnitz schwer werden wird, so ist es auch gekommen. Ich bin froh darüber, dass es letztendlich ein Sieg geworden ist. Wenn man 2:0 in der Fremde vorne liegt und den Ausgleich hinnehmen muss und das noch dazu mit einem Mann mehr auf dem Feld, dann kann das schon eine schwierige Situation sein. Die Mannschaft hat aber gut reagiert, noch einmal Gas gegeben und den Siegtreffer geschafft", sagte Trainer Popovic.

(APA)

(Quelle: S24)

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