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UBSC Graz trennt sich von Spielern

Anzeige nach möglichem Wettbetrug

UBSC Graz PK, Fuchs, Kanovsky APA/ERWIN SCHERIAU
UBSC Graz-General Manager Michael Fuchs (links) und ÖBV-General Manager Thomas Kanovsky am Dienstag. 

Basketball-Erstligist UBSC Graz hat sich am Dienstag von fünf des Wettbetrugs verdächtigten Spielern getrennt. Die Profis, es handelt sich um zwei US-Amerikaner und drei Männer aus Ex-Jugoslawien, waren am Montag wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr festgenommen worden.

Die Clubführung hatte aufgrund eines erkannten "Bedrohungspotenzials" selbst Anzeige erstattet. "Man macht eine solche Anzeige nicht leichtfertig. Wir sind uns absolut bewusst, welche Tragweite das für den Verein und das Umfeld der betroffenen Personen hat. Wenn der Verdacht besteht, gibt es aber eine Nulltoleranz", sagte Michael Fuchs, der General Manager des UBSC Graz, der in der Basketball Superliga (BSL) spielt. "Der Vorstand des UBSC Graz distanziert sich schärfstens von diesen mutmaßlich im Raum stehenden Dingen. Dieses Verhalten, so es eines gegeben ist, hat in unserem Verein nichts verloren", sagte Fuchs.

Ein Betrugsverdacht erschüttert die österreichische Basketballszene:

Gepostet von SALZBURG24 am Montag, 27. Januar 2020

Verdacht auf Wettbetrug: "Schwarzer Tag"

Der Langzeitfunktionär zeigte sich bei einem Medientermin in Graz erschüttert. "Es ist ein schwarzer Tag für den UBSC Graz. Der Schaden ist derzeit weder personell noch finanziell annähernd absehbar." Der Verein sei hier das Opfer. "Man will als Verein mit so etwas nie in Berührung kommen. Der Verein ist hier unschuldig zum Handkuss gekommen." Details zum Sachverhalt wollten Fuchs und Liga-Geschäftsführer Tomas Kanovsky aufgrund des anhänglichen Verfahrens nicht nennen. "Mein Kenntnisstand derzeit ist, dass es sich auf diese fünf Personen beschränkt", sagte Fuchs.

(Quelle: APA)

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