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"Vize" Sturm will Serienmeister Salzburg "ein Bein stellen"

Sturm-Coach Vogel hat gegen Salzburg schon gewonnen APA
Sturm-Coach Vogel hat gegen Salzburg schon gewonnen

Serienmeister Salzburg ist im Schlager der zehnten Runde der Fußball-Bundesliga am Sonntag (17.00 Uhr) bei Sturm Graz auch auswärts Favorit. Die "Bullen" visieren drei Tage nach der Europa-League-Gala gegen Celtic Glasgow den zehnten Sieg im zehnten Liga-Saisonspiel an. Doch der "Vize" will die Serie brechen. Die weiteren Sonntagspaarungen lauten: Rapid - Mattersburg und Innsbruck - LASK.

"Wenn möglich, möchten wir ihnen ein Bein stellen", kündigte Sturm-Coach Heiko Vogel an. Immerhin haben die Steirer auch gute Erinnerungen an die jüngeren Begegnungen mit Salzburg. In der Vorsaison war man neben dem LASK und der Austria eines von nur drei Teams, das Salzburg schlagen konnte. Allerdings war es auch Sturm, das in drei weiteren Ligapartien klare Niederlagen kassierte. "Salzburg ist mit Abstand die beste Mannschaft der Liga. Aber an einem guten Tag ist jeder noch so übermächtige Gegner zu schlagen. Wir brauchen aber einen so perfekten Tag wie in Klagenfurt, wo uns auch die unglaubliche Unterstützung unserer Fans geholfen hat", merkte Vogel an.

Seinem Kollegen und Landsmann Marco Rose ist die jüngste Leistungssteigerung der Grazer nicht entgangen. "Sie besinnen sich derzeit auf Defensive und Stabilität. Das ist der Klassiker, wenn Dinge nicht so funktionieren", analysierte Salzburgs Coach. Sturm sei trotz "schon schwerer wiegender Abgänge" im Sommer "noch immer eine sehr gute Mannschaft", die "fußballerische Akzente" setzen könne. Klar sei: "Sie haben wenig zu verlieren, ich erwarte deswegen ein starkes Sturm Graz."

Nach seinem Einstand in der Europa League wird es für Dietmar Kühbauer mit Rapid auch in der Bundesliga ernst. Die Hütteldorfer empfangen am Sonntag den SV Mattersburg, müssen dabei die Strapazen des 1:3 gegen die Glasgow Rangers abschütteln und unbedingt drei Punkte einfahren, um in der Tabelle dem sechsten Rang wieder näherzukommen. "Ein Sieg ist notwendig, damit wir dort hinkommen, wo wir hinkommen wollen", erklärte Kühbauer. Gerade gegen einen Gegner wie die Mattersburger komme der Zweikampfstärke eine besondere Bedeutung zu. Mattersburg-Betreuer Klaus Schmidt hat schon für Sonntag einen gewissen Trainereffekt einkalkuliert. "Bei jedem Trainerwechsel ist es so, dass eine Mannschaft danach anders auftritt, und davon gehen wir auch jetzt aus", erklärte der Steirer, der selbst erst seit wenigen Wochen im Amt ist und zuletzt zwei Liga-Siege holte.

Wacker Innsbruck ist in der Bundesliga noch nicht wirklich angekommen. Nach neun Runden hat der Aufsteiger erst sechs Zähler auf dem Konto. Rang elf, nur einen Punkt vor Schlusslicht Altach lautet die Zwischenbilanz. Nun wartet mit dem LASK am Sonntag ein Gegner, der in Form anreist. Die Linzer mussten sich nach acht Pflichtspielsiegen in Folge zuletzt zwar mit einem 0:0 gegen Sturm Graz begnügen, ihr Selbstvertrauen sollte aber ungebrochen sein. "Sie sind richtig gut drauf, das sieht man", urteilte Wacker-Trainer Karl Daxbacher über den Tabellendritten. "Wir wollen vor der Länderspielpause nochmal alles daran setzen, einen Auswärtssieg zu feiern. Wir wissen aber gleichzeitig, dass uns beim Aufsteiger ein schweres Spiel erwartet", gab LASK-Trainer Oliver Glasner zu Protokoll.

(APA)

(Quelle: S24)

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