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WADA bestätigt weitere Veröffentlichungen durch Hacker

WADA-Generaldirektor Olivier Niggli: 29 Sportler betroffen APA (AFP)
WADA-Generaldirektor Olivier Niggli: 29 Sportler betroffen

Eine russische Hacker-Gruppe hat WADA-Daten von weiteren Sportlern veröffentlicht. Das bestätigte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) am Donnerstag in einer Mitteilung auf ihrer Homepage. Nun seien vertrauliche Informationen von 25 Sportlern aus acht Nationen durch die Hacker publik gemacht worden, erklärte die WADA.

Insgesamt seien 29 Sportler von den Veröffentlichungen betroffen, sagte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli. Die russische Hacker-Gruppe, die sich "Fancy Bears" nennt, hatte zuvor die Accounts von mehreren US-Topathleten bei der WADA durchsucht. Sie stellten dabei bereits mehrere medizinische Ausnahmegenehmigungen für Mittel der Athleten ins Internet. Die vierfache Turn-Olympiasiegerin Simone Biles, Tennis-Star Venus Williams und Basketball-Olympiasiegerin Elena Delle Donne hatten sich nach den ersten Veröffentlichungen gewehrt und die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie bekamen dabei Unterstützung von der WADA und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

Internationale Athleten auf WADA-Liste

Sportler dürfen mitunter Medikamente einnehmen, die auf der Dopingliste stehen, müssen dafür aber eine medizinische Ausnahmegenehmigung vorweisen. Unter den neuesten "leaks" sind zehn Athleten aus den USA, je fünf aus Deutschland und Großbritannien und je einer aus Tschechien, Dänemark, Polen, Rumänien und Russland. "Wir bedauern, dass diese Kriminellen versucht haben, den Ruf der betroffenen Athleten auf diese Weise zu schädigen", sagte Niggli in dem neuen Statement.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

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