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WM-Silber für OEPS-Voltigierer Lindner/Wacha

Österreich hat bei den Weltreiterspielen in Mill Spring im US-Staat North Carolina die dritte Medaille erobert. Die Voltigierer Jasmin Lindner und Lukas Wacha mussten sich am Donnerstag im Pas de Deux auf Dr. Doolittle nur Silvia Stopazzini und Lorenzo Lupacchini aus Italien geschlagen geben. Lediglich 14 Tausendstelpunkte fehlten der OEPS-Paarung am Ende zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Nach der Silbernen von Pepo Puch in der Para-Dressur gewann Österreichs Voltigierteam am Mittwoch Bronze im Nationenbewerb. Mit drei Medaillen haben die Sportler des Pferdesportverbands das vor den Titelkämpfen ausgegebene Ziel damit bereits erreicht.

Gute Chancen auf das angepeilte Zwölfer-Finale hat Springreiter Max Kühner. Nach dem Zeitspringen am Mittwoch und dem ersten Teil des Nationenpreises liegt der 44-jährige Wahl-Österreicher und sein elfjähriger Holsteiner Hengst Chardonnay auf Platz sieben. Am Freitag steht die dritte von insgesamt fünf Prüfungen auf dem Programm.

Kühner hatte mit einer schnellen Auftaktrunde im Zeitspringen am Mittwoch, in dem lediglich ein Abwurf für vier Strafsekunden gesorgt hatte sowie einer bemerkenswerten Nullrunde im anspruchsvollen WM-Nationenpreis am Donnerstag den Grundstein für Zwischenrang 7 gelegt. Von den angetretenen 122 Reiter-Pferd-Paaren absolvierten am Donnerstag lediglich fünf Reiter die anspruchsvollen Hindernisse bzw. 17 Sprünge mit einer Maximalhöhe von 1,65 m fehlerfrei. Der Italiener Lorenzo De Luca (1,19) führt das Zwischenklassement an, Kühner folgt mit 2,97 Fehlerpunkten auf Platz sieben.

"Der Parcours war schon wirklich sehr anspruchsvoll", berichtete Kühner aus den USA. "Besonders tricky war die letzte Linie, aber heute ist uns echt alles gelungen und ich bin sehr glücklich und auch echt stolz auf mein Pferd", sagte der einziger rot-weiß-rote Springreit-Vertreter bei dieser WM.

Am Freitag steht ab 19.30 MESZ die dritte Runde (Mannschaftsentscheidung) auf dem Programm, in der sowohl die Entscheidungen um die Teammedaillen als auch um den Einzel-Finaleinzug am Sonntag fallen. In der ersten Teilprüfung des WM-Finales am Sonntag kämpfen die besten 25 Pferd-Reiter-Paare darum, wer in der letzten Runde der besten Zwölf um die Einzel-Medaillen reitet. Das Vierer-Finale mit Pferdewechsel ist abgeschafft.

(APA)

Aufgerufen am 18.12.2018 um 12:14 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportwelt/wm-silber-fuer-oeps-voltigierer-lindner-wacha-60253627

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