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Zwei Anklagen in Englands Fußball-Wettskandal

Im englischen Fußball-Wettskandal sind zwei Verdächtige wegen Verabredung zum Betrug angeklagt worden. Ein 33-jähriger Mann aus Singapur sowie ein 43-Jähriger mit Staatsbürgerschaft Großbritanniens und Singapurs sollten am Freitag einem Amtsgericht in Cannock vorgeführt werden. Das teilte die ermittelnde National Crime Agency mit.

Sie sollen im November den Ausgang von Fußballspielen beeinflusst und Wetten darauf platziert haben. Es waren zunächst auch insgesamt fünf weitere Verdächtige festgenommen worden, sie kamen inzwischen wieder auf Kaution frei. Im Zentrum der Untersuchungen sollen Partien der fünften Spielklasse und niedrigeren Ligen in England stehen. Die Premier League hatte mitgeteilt, dass keine Spiele der höchsten Spielklasse betroffen seien.

Einer der festgenommenen Verdächtigen hat einem Bericht des "Daily Telegraph" zufolge allerdings behauptet, auch WM-Qualifikationsspiele manipuliert zu haben. Angeblich kontrolliere er ein komplettes Nationalteam aus Afrika, habe der mutmaßliche Wettbetrüger einem verdeckten Ermittler versichert. Zudem soll er geprahlt haben, auch Einfluss auf Mannschaften aus europäischen Ligen nehmen zu können, darunter Belgien und Frankreich.

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