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Trotz Querschnittlähmung mitten im Renngeschehen

Der Pinzgauer Motorradsport Club unterstützt mit den Einnahmen aus ihrem Supermoto-Rennen den Behindertensport und bietet Bikern mit Behinderung die Möglichkeit, ihr beeindruckendes Können zu präsentieren.

„Wir wollten nicht irgendeinen Verein unterstützen“, begründete Maria Buberl vom Pinzgauer Motorrad-Sport Club die Zusammenarbeit mit dem Pinzgauer Behindertensport Verein (BSV). „Bei anderen Organisationen weiß man schließlich nicht, wohin das Geld geht.“ Deswegen unterstützen die Motorrad-Racer aus dem Pinzgau die BSV-Athleten. Neben einigen Aktivitäten, die durch die zusätzlichen Einnahmen mitfinanziert werden, ist es dem BSV so auch möglich, einer 14-jährigen, vollblinden Nachwuchssportlerin volle Unterstützung zu gewährleisten.

Tatkräftige Unterstützung für den Behindertensport

„Unser Ziel war es, den Verein bekannter zu machen und zu unterstützen“, sagte Buberl, die das Rennen in Taxenbach organisiert, im Gespräch mit SALZBURG24. Das mit der Unterstützung ist auf jeden Fall aufgegangen. 3.000 Euro kamen im Zuge des letztjährigen Rennens durch Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie einen Teil der Eintrittsgelder zusammen. Auch die Musiker der Band Stringpower unterstützen das Projekt für den Behindertensport, indem sie  ihre Dienste gratis zur Verfügung stellen.

Behindertensport trifft Motorsport: BSV-Athleten zeigen Zweiradkönnen

Die Sportler vom BSV sind bei den Supermoto-Rennen in Taxenbach keineswegs zum Zuschauen verdammt. Eine Truppe verwegener Motorrad-Freaks lässt sich von deren Querschnittslähmungen nicht abhalten selber am Gasgriff zu drehen. Robert Friedrich, Karl Osterer, Reini Sampl und Mirko Kölz drehen in den Rennpausen selber am Gasgriff und liefern mit ihren Motorrädern und Quads spektakuläre Einlagen. (Florian Gann/SALZBURG24)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.09.2019 um 11:26 auf https://www.salzburg24.at/sport/trotz-querschnittlaehmung-mitten-im-renngeschehen-59322634

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