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Verpatzte Heimpremiere für UHC Salzburg

In einem Spiel, in dem die Mehrzahl der Salzburger Handballer weit von ihrer Normal- bzw. Bestform entfernt war und im Angriff die Topchancen im Minutentakt vergeben wurden, siegten die Gäste aus Urfahr 29:26.

Angeführt vom wieder sehr starken Mark Feichtinger fand der UHC Salzburg zunächst gut in die Partie, konnte sich aber dennoch nicht absetzen (6:6 nach 17 Minuten). War es zu Beginn vor allem das schlechte Abwehrverhalten, das UHC-Coach Michi Huber auf der Trainerbank ins Grübeln brachte, so entwickelte sich mit Fortdauer der Begegnung vor allem der Angriff zum Sorgenkind. Die besten Chancen wurden reihenweise vergeben. Hinzu kamen etliche technische Fehler, und das auf beiden Seiten – denn auch die Oberösterreicher spielten alles andere als „Zauber-Handball“. Umso enttäuschender, dass der UHC auch durch diese Schwächen des Gegners nicht besser ins Spiel kam und ASKÖ Urfahr immer wieder auf drei bis vier Tore davonziehen lassen musste. Angesichts dieser Leistung war der 10:13-Pausenstand noch verschmerzbar – mit der Option einer Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt.

 UHC schaffte die Wende nicht

Die erhoffte Wende blieb jedoch aus. Die Salzburger setzten ihre Fehlwurf-Orgie fort, und die (trotz ihrer Jugend) cooler auftretenden Oberösterreicher erhöhten ihren Vorsprung, der bald zwischen vier und sieben Toren pendelte (15:22 aus UHC-Sicht in der 45. Minute). Vom 20:27 in der 52. Minute wurde zwar mit aggressiveren Deckungsvarianten doch noch eine kleine Aufholjagd gestartet, diese führte aber nur noch zum 25:28 (58.). Urfahr ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Somit eine verpatzte Heimpremiere für den UHC.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.09.2019 um 08:42 auf https://www.salzburg24.at/sport/verpatzte-heimpremiere-fuer-uhc-salzburg-59273053

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