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Vienna Capitals beenden die Ligapause der Red Bulls

Genau neun spielfreie Tage hatten die Vereine der Erste Bank Eishockey Liga, wenn sie morgen, Mittwoch, den Meisterschaftsbetrieb wieder fortsetzen.

In dieser Zeit wurde aber fleißig weitertrainiert, und die Red Bulls Thomas Höneckl, Dominique Heinrich, Alexander Pallestrang, Marco Brucker, Fabio Hofer, Michael Schiechl und Markus Schlacher waren mit dem österreichischen Nationalteam beim internationalen "Telenor Hockey Cup" in Ungarn im Einsatz. Beim abschließenden 4:1-Sieg gegen Gastgeber Ungarn steuerte Salzburgs Alexander Pallestrang ein Tor zum Erfolg bei, Thomas Höneckl stand am Samstag bei der 1:5-Niederlage gegen Japan von Beginn an im Tor.
Nun heißt es also wieder volle Konzentration auf das Ligaprogramm, und das fordert auch in den kommenden Wochen mit fast durchgängig drei Spielen pro Woche den
ganzen Mann bzw. das ganze Team. Den Anfang machen morgen die Vienna Capitals, die erstmals in dieser Saison in der Salzburger Eisarena gastieren, und die sind zurzeit
in mehrfacher Hinsicht unberechenbar. Den hohen Erwartungen vor der Saison aufgrund ihres starken Kaders wurden sie bislang nur bedingt gerecht, der zwischenzeitliche
siebente Platz (8 Siege, 11 Niederlagen) dürfte auch sie selbst nicht zufrieden stellen.

Red Bulls konzentrieren sich auf sich selbst

Aber Vorstand und Trainer des Clubs sind sich ihrer Sache sicher und bleiben bei ihrer Linie, was für die Mannschaft spricht. Und tatsächlich haben die Hauptstädter zuletzt
etwa beim 9:2-Heimsieg gegen HC Orli Znojmo oder dem jüngsten 5:1-Heimsieg gegen den KAC (!) ihr Potential aufblitzen lassen. Dem gegenüber stehen Niederlagen
in Zagreb und Jesenice, aber dort haben auch schon andere Teams Punkte gelassen.
Die Red Bulls wollen sich aber ohnehin nicht all zu sehr auf die momentanen Befindlichkeiten des sportlichen Gegners verlassen und konzentrieren sich mehr auf ihr eigenes Spiel. Dort wurden in den letzten Runden vor der Ligapause einige Schwächen geortet - die letzte Niederlage in der Verlängerung in Ljubljana ist noch in schmerzvoller Erinnerung -, die es auszumerzen galt bzw. gilt. "Ja, auch daran wurde gearbeitet", sagt Kapitän Matthias Trattnig in Hinblick auf die morgige Partie gegen die Vienna Capitals.

Vor allem Defensive verstärkt

"Wir haben verstärkt Defense trainiert, aber auch an anderen Details gefeilt. Auf jeden Fall möchten wir morgen zwei Punkte holen und gehen nach der Pause hoch
motiviert ins Spiel. Das werden aber auch die Caps tun, und daher dürfen wir nicht nur offensiv agieren, sondern müssen auch defensiv entsprechendes Augenmerk aufs
Spiel legen." Den ersten Saisonvergleich am 23. Oktober 2011 in Wien hatten die Red Bulls mit 4:2 für sich entschieden.

Relativ entspannt kann im Moment die medizinische Abteilung der Red Bulls ihrer Arbeit nachgehen. Jeremy Williams ist morgen zurück, auch Daniel Welsers Comeback
steht unmittelbar bevor. Ob der 28-jährige Verteidiger morgen schon spielt, ist aber noch offen. Nur Erik Reitz muss sein Comeback noch länger verschieben. Der Kanadier
hat seine 12-Spiele-Sperre zwar abgesessen, laboriert jetzt aber an einer Knieverletzung, die er sich im Training zugezogen hat. Er wird nicht vor nächster Woche spielen
können. Ungewiss ist auch, ob Head Coach Pierre Pagé morgen wieder auf der Trainerbank stehen wird. Der 63-jährige Kanadier hat am letzten Wochenende nach
längerer Abstinenz wegen seiner schwer erkrankten Frau wieder einige Trainingseinheiten der Red Bulls auf dem Eis geleitet, wird seine Anwesenheit aber weiterhin vom Krankheitsverlauf abhängig machen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 03.03.2021 um 07:36 auf https://www.salzburg24.at/sport/vienna-capitals-beenden-die-ligapause-der-red-bulls-59285800

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