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Salzburgs Ski-Ass im S24-Talk

Veith: "Bin nicht so sehr der Mittelpunkt-Mensch"

Uns erklärt sie, warum der Saisonstart noch zu früh kommt

ÖSV-Star Anna Veith erklärt im Gespräch mit SALZBURG24, wie ihr Comeback-Plan im Detail aussieht, was sie von auferlegtem Druck hält und warum sie eher ungern bei einer Fashion-Show auf dem Laufsteg steht.

Salzburg

Gelassen, souverän und mit schwarzem Trainings-Pullover inklusive modischem Kapperl stellte die 30-jährige Tennengauerin bei der ÖSV-Einkleidung am Freitag im Europark gegenüber SALZBURG24 fest: "Der Saisonstart in zwei Wochen in Sölden kommt noch zu früh."

Veith dachte über Karriereende nach

Auch wenn es ihrem lädierten Knie nach der Kreuzband-Verletzung wieder gut geht und das Ski-Ass komplett schmerzfrei ist: Die Auftaktrennen am 26. Oktober wird die Salzburgerin vor dem Fernseher verfolgen müssen. "Das Zuschauen tut schon sehr weh", sagte Veith, die sich nach einem medialen Sommer-Rückzug voll und ganz auf sich konzentrieren konnte. "Ich habe mich auf das Wesentliche fokussieren können und unter anderem beim Krafttraining Vollgas gegeben." Gar ein Karriereende stand im Raum.

Fans müssen auf Veith-Comeback warten

Ihr Comeback strebt Veith in Killington (USA) an. Da steigt am 30. November der Riesentorlauf und Slalom. "Das strebe ich an und hoffe, dass es sich ausgeht." Nachdem Veith mit 25 Jahren als Olympiasiegerin, dreifache Weltmeisterin und doppelte Weltcup-Gesamtsiegerin bereits den Ski-Olymp bestieg, will sich die 30-Jährige selbst keinen Druck auferlegen. "Was andere von Außen von mir erwarten kann ich nicht beeinflussen. Ich will immer das Beste aus mir herausholen und meine Möglichkeiten ausschöpfen" erklärte Veith weiter. Für die zahlreichen Fans heißt es weiter warten auf das Comeback des Ski-Ass.

In der Rennsaison ohne Großereignisse sind die Heimrennen wie Zauchensee und Flachau (beide Pongau) für Österreichs große Hoffnungsträgerin die Saison-Highlights. "Da ist die Stimmung und das Rundherum mega, vor allem wenn man sogar noch erfolgreich sein kann."

Veith steht nicht gern im Mittelpunkt

Angesprochen, ob ihr bei der ÖSV-Fashion-Show im Europark auch das Rampenlicht auf dem Laufsteg gefällt, antwortete Veith gegenüber S24 gewohnt deutlich: "Ich bin nicht so sehr der Mittelpunkt-Mensch und fokussiere mich lieber auf die Leistung, die ich bringe. Ich bin lieber auf einem anderen Laufsteg unterwegs."

Dennoch: Auch am Samstag wartet auf Veith und Co. der nächste Termin im Marathon-Kalender. Bei der großen Bekleidungsausgabe in Innsbruck werden alle 373 ÖSV-Sportlerinnen und Sportler (Nationalmannschaft, A-Kader, B-Kader und C-Kader) für die Saison 2019/20 ausgestattet. Und auch da werden alle Augen auf Veith gerichtet sein. Ganz gleich, ob sie gerne im Mittelpunkt steht, oder nicht.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 09.12.2019 um 05:27 auf https://www.salzburg24.at/sport/wintersport/anna-veith-bin-nicht-so-sehr-der-mittelpunkt-mensch-77556163

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