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Wind sorgt für Probleme

Keine Chance für Hauser im Massenstart

Biathlon-Weltmeisterin wird 22.

Lisa Hauser am 20. März im schwedischen Östersund APA/AFP/TT NEWS AGENCY/Anders WIKLUND
Lisa Hauser und vielen anderen Athletinnnen machte am Sonntag der starke Wind im Massenstart zu schaffen.

Biathlon-Weltmeisterin Lisa Hauser hat die Disziplinwertung im Massenstart im letzten Weltcup-Rennen der Saison verpasst. Die Tirolerin musste sich im schwedischen Östersund bei erneut enorm schwierigen Windverhältnissen nach sieben Strafrunden mit Rang 22 begnügen.

Dunja Zdouc schoss als 23. ebenfalls siebenmal daneben. Die kleine Kristallkugel für den Massenstart-Weltcup holte sich mit dem ersten Weltcupsieg ihrer Karriere noch überraschend die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold.

Hauser Sechste im Gesamtweltcup

Als Weltcup-Gesamtsiegerin war bereits zuvor ihre Landsfrau Tiril Eckhoff festgestanden. Hauser schloss ihre bisher beste Saison im Gesamtweltcup auf Rang sechs ab, auf dem sie auch in der Massenstart-Wertung landete. Die 27-Jährige war schon in der Verfolgung am Vortag von Rang fünf nach dem Sprint auf Platz 21 zurückgefallen. 

Tirolerin mit sieben Schießfehlern

Im Massenstart schoss Hauser bereits liegend vier Fehler. Nach einem fehlerfreien dritten Anschlag wartete sie beim abschließenden Schießen lange, ließ aber drei Scheiben stehen.

Zdouc fällt zurück

Zdouc war lange Zeit auf Top-Ten-Kurs, verfehlte beim letzten Schießen aber gleich vier Ziele. Im Gesamtweltcup kam die Kärntnerin als zweitbeste Österreicherin auf Position 25. 

Biathlon-Damen müssen auf Start warten

Der abschließende Bewerb über 12,5 km war wegen des starken Windes in Zentralschweden von 13.00 Uhr um zweieinhalb Stunden nach hinten verlegt worden, aber immer noch von unberechenbaren Bedingungen geprägt. Keine der 30 Athletinnen beging weniger als vier Fehler.

Wind sorgt für massive Probleme

Tandrevold kam mit fünf Strafrunden noch vergleichsweise gut durch und triumphierte vor der Weißrussin Dschinara Alimbekawa und der Deutschen Franziska Preuß. Einige große Namen hatten gravierende Probleme. Die Französin Julia Simon etwa, die vor dem letzten Rennen den Massenstart-Weltcup angeführt hatte, ließ 15 von 20 Scheiben stehen und wurde Letzte. Im Anschluss (Start 17.15 Uhr) absolvierten noch die Männer ihren abschließenden Saisonbewerb.

(Quelle: APA)

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