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EC Red Bull Salzburg

"Natürlich ist der Meistertitel anvisiert"

Youngster Lukas Schreier (19) im Interview

Die Red Bulls bestreiten Freitagabend (19.15 Uhr) in der Salzburger Eisarena am Volksgarten ihr erstes Heimspiel der neuen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Eis-Bullen stehen nach den ersten zwei Runden mit ebenso vielen Siegen an der Tabellenspitze. Vor Salzburgs Heimauftakt gegen die Black Wings Linz haben wir den erst 19-jährigen Lukas Schreier zum Interview getroffen.

Nach viel Spielzeit in der Alps Hockey League konnte Lukas Schreier zum Ende der letzten Saison erste Profi-Minuten in den Play-Offs sammeln. Nun geht der gebürtige Salzburger in seine erste richtige Spielzeit bei den Herren, denen der 19-jährige Verteidiger schon früher in der Eisarena gebannt zuschaute. "Ich bin sozusagen in der Eishalle aufgewachsen und habe früher schon davon geträumt, bei den Großen mitzuspielen", sagt Schreier im SALZBURG24-Interview. Nachdem es 2014 in die neu gebaute Red-Bull-Eishockey-Akademie in Salzburg-Liefering ging, debütierte Schreier im letzten Jahr bei den Profis.

SALZBURG24: Was erwartet die Zuschauer in der Eisarena?

LUKAS SCHREIER: Hoffentlich gute Stimmung mit vielen Fans. Es ist immer ein geiles Gefühl, wenn man seinen Namen beim Einlaufen hört – da bekomme ich schon Gänsehaut. Mich motiviert es, wenn es richtig laut in der Halle ist. Wir haben das Selbstvertrauen aus zwei Siegen und sind heiß darauf, unseren ersten Heimerfolg anzuschreiben.

Worauf kommt es gegen die Black Wings an?

Linz ist Favorit auf die Meisterschaft und sicher einer unserer stärksten Gegner. Sie werden mit ordentlichem Tempo und hartem Forechecking kommen – es wird sicher hart.

Wie fühlt ihr euch in der ungewohnten Verfolgerrolle?

Ganz gut eigentlich. Vielleicht sind wir heuer nicht die großen Favoriten, aber natürlich haben wir den Meistertitel anvisiert. Wir werden alles dafür geben, dieses Jahr den Titel zu holen.

Und was hast du dir ganz persönlich vorgenommen?

In meiner ersten Profisaison will ich mich schnellstmöglich an das neue Niveau anpassen, meine Stärken verbessern und Schwächen ausmerzen. Die Körperlichkeit und das Tempo im Spiel sind schon eine Stufe höher. Ich will aber immer Gas geben.

Lukas Schreier, EC Red Bull Salzburg SALZBURG24/ Marcel Wurzer
Salzburgs Lukas Schreier im Gespräch mit S24-Redakteur Thomas Pfeifer.

Wann hast du überhaupt Eislaufen gelernt?

Mit fünf Jahren habe ich damit angefangen. Mein Dad hat in den Wintermonaten eine Eisbahn im Garten gebaut, das ist von November bis März gut gegangen. Immer wenn ich nach der Schule Zeit hatte, war ich da drauf Eislaufen. Irgendwann bin ich dann zum Eishockey gekommen und es hat mir sofort Spaß gemacht.

Und wann machst du mal Pause vom Eishockey?

Nebenbei hole ich gerade die Berufsreifeprüfung nach und schreibe nachmittags an den Arbeiten. Mit Freunden habe ich neulich in Eugendorf die Golf-Platzreife abgelegt. Tennis und Fußball spiele ich auch gern.

Noch lebe ich daheim bei meiner Familie in Leopoldskron, bin aber gerade auf Wohnungssuche. Nächsten Monat möchte ich dann umziehen.

Und der Traum von der NHL?

Jeder junge Eishockeyspieler träumt davon, einmal in der NHL zu spielen. Es kann immer passieren, dass ein Angebot kommt. Einfach nie aufgeben.

Zuerst müssen sich Salzburgs Schreier und Co. aber am Freitagabend mit Linz duellieren. Der Salzburger Heimauftakt steht ganz im Zeichen der "Ladies Night" – Frauen haben freien Eintritt. Außerdem gibt es noch Restkarten an der Abendkassa.

(Quelle: SALZBURG24)

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