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CHL-Aufholjagd

Eis-Bullen wollen Unmögliches möglich machen

Salzburg muss 0:3 wett machen

Einen 0:3-Rückstand muss Salzburg aus dem Champions-Hockey-League-Hinspiel aufholen. Die Eis-Bullen haben heuer schon neun Mal mit mehr als drei Toren Unterschied gewonnen und wollen heute vor leeren Rängen gegen das französische Top-Team Rouen Dragons das Unmögliche möglich machen.

Salzburg

Die Mozartstädter unterlagen letzte Woche in Rouen mit 0:3 und wollen am Mittwoch ab 20.20 Uhr nun das Achtelfinale im heimischen Volksgarten aber noch zu ihren Gunsten drehen.

EC Red Bull Salzburg, CHL, Rouen GEPA/ Red Bull
Der EC Red Bull Salzburg (weiß-rote Dressen) müssen sich Rouen in der Champions Hockey League mit 0:3 beugen.

Herbe CHL-Pleite für Eis-Bullen

Der EC Red Bull Salzburg hat am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel der Eishockey-Champions-League gegen Rouen aus Frankreich eine bittere 0:3-Niederlage erlitten.

Rouen Dragons zeigen Salzburg Grenzen auf

Die Enttäuschung nach der Niederlage in Frankreich war sichtlich groß. In einem Spiel, in dem die Salzburger mehr Scheibenbesitz, mehr Torschüsse und mehr geblockte Schüsse verbuchen konnten, fehlten nur die Top-Chancen.

 

Dennoch gewannen die Dragons klar mit 3:0. Die Aufgabe wird für die Eis-Bullen zum Mammut-Projekt: In der regulären Spielzeit muss die Crew von Matt McIllvane mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnen, um eine Verlängerung zu erzielen. Das gelang den Salzburgern in der laufenden Spielzeit bereits neun Mal. Mit einem vierten Tor mehr als Rouen – kann dann auch in der Verlängerung fallen – würden sie das Viertelfinale erreichen.

EC Red Bull Salzburg, Graz 99ers GEPA/Red Bull
Der EC Red Bull Salzburg (li.) empfängt am Sonntag die 99ers aus Graz.

Eis-Bullen jubeln auch gegen Graz 99ers

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Huber glaubt an Aufholjagd in CHL

Die Red Bulls nehmen die Herausforderung an und wollen das scheinbar Unmögliche möglich machen. Die Rouen Dragons haben zweifellos ihre Qualitäten, aber bei den Red Bulls ist im Hinspiel vieles nicht nach Wunsch verlaufen und das wollen die Jungs gern korrigieren. Wie es geht, haben sie bei den zwei anschließenden Siegen am Freitag gegen Ljubljana (7:2) und letzten Sonntag gegen Graz (2:0) in der ICE Hockey League gezeigt.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir Rouen schlagen können. Wir müssen einfach so auftreten wie in den letzten zwei Spielen: Einfach, hart und schnell spielen, keine dummen Fehler in der neutralen Zone machen und damit die Scheibe herschenken. Dann ist es auch möglich, drei Tore aufzuholen", sagt Bullen-Stürmer Paul Huber.

Sieben Cracks fehlen Salzburg

Im Personalbereich gibt es nur wenig Entlastung. Die Österreicher müssen die Aufgabe ohne die Rekonvaleszenten Thomas Raffl, JP Lamoureux, Peter Hochkofler, Danjo Leonhardt, Mario Huber, Nicolas Wieser und Aljaž Predan meistern. Insgesamt fehlen den Bullen – auch Corona-bedingt – sieben Spieler. Ty Loney, zuletzt gegen Graz nicht dabei, ist aber wieder fit.

Tolvanen hütet Bullen-Tor

Im Tor verlassen sich die Red Bulls weiter auf Atte Tolvanen, der heute 27 Jahre alt geworden ist. Der Finne hat in den letzten 16 Liga-Spielen sowie auch in Rouen in der CHL gespielt und ist mit einer Fangquote von 93,5 Prozent zweitbester Liga-Torhüter. Drei seiner vier ICE-Shutouts feierte er in der Salzburger Eisarena.

Verteidiger Kilian Zündel zur Ausgangslage: "Die Spannung ist auf jeden Fall da. Aber wir sind gut vorbereitet, haben alle Fehler analysiert und in der Vergangenheit gezeigt, dass wir Spiele auch mit mehr als drei Toren Unterschied gewinnen bzw. auch Rückstände aufholen können. Wir dürfen die Franzosen nicht zu ihrem Transition-Spiel kommen lassen. Wir müssen die Scheibe tief bringen, Druck machen und einfach aggressiver spielen.“

(Quelle: SALZBURG24)

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