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Furiose Eis-Bullen führen EBEL an

Dritter Sieg gegen Caps

Tabellenführer Salzburg ist der Gewinner der vorweihnachtlichen Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Salzburger siegten am Sonntag im Hit gegen den unmittelbaren Verfolger Vienna Capitals 3:2 und setzten sich so fünf Punkte von den Wienern ab. Einen weiteren Punkt dahinter ist Meister KAC nach einem Heim-1:2 gegen Fehervar Vierter und auch das fünftplatzierte Linz ging leer aus.

Die Black Wings kassierten nämlich gegen den Villacher SV - ebenfalls daheim - eine 5:7-Niederlage, und auch die Graz99ers blieben mit einem 3:2 in Innsbruck auf fremdem Eis siegreich. Den einzigen Heimerfolg der Runde hatte am Samstag Znojmo mit einem 5:2 gegen Dornbirn errungen. Die Tschechen sind damit bereits punktgleich Dritter, unmittelbar hinter den Capitals.

Salzburg-Neuzugang Hari traf erstmals

Die verloren auch das dritte Saisonduell mit den Salzburgern, wobei sich bei den Gästen Caps-Ex-Goalie Jean-Philippe Lamoureux mehrmals auszeichnete. Außerdem legten die Salzburger mit einem frühen Doppelschlag entscheidend vor, Connor Brickley (3.) und der am Montag verpflichtete Janos Hari (6.) trafen. Den Gastgebern gelang in Folge nur zweimal das Anschlusstor. "Diese drei Punkte sind das, was ich mir zu Weihnachten gewünscht habe", sagte Salzburg-Coach Matt McIlvane treffend.

Eishockey, EC Red Bull Salzburg, Vienna Capitals GEPA/Red Bull
Salzburg (blau) gewinnt gegen die Vienna Capitals bereits zum dritten Mal und führt die EBEL-Tabelle zu Weihnachten an.

Eishockey-Meister KAC strauchelt

Für Meister KAC setzte es die vierte Niederlage en suite. Bei der Schlappe gegen Tabellen-Nachzügler Fehervar hatte Matthew Neal (14.) zwar die von Felix Girard (13.) erzielte ungarische Führung ausgeglichen, Andrew Sarauer sorgte aber recht früh für den Gäste-Sieg (32./PP). Dennoch blieben die Klagenfurter auf Rang vier, da sich auch die nächstplatzierten Linzer einen Ausrutscher leisteten.

Im torreichsten Match der 30. Runde war nach erst neun Minuten mit einer 3:1-Führung alles im grünen Bereich, mit einem 4:2 ging es in die erste Pause. Die Villacher glichen im Mitteldrittel durch Martin Ulmer (28.) und Brodie Reid (36.) aber aus und kamen auch im Schlussabschnitt zurück. Denn nach dem 5:4 von Dan DaSilva (42.), drehten Reid (45.), Patrick Björkstrand (47.) und Anton Karlsson (53.) das Match. Dem diesmal defensivschwachen Linz brachte ihr 500. EBEL-Heimspiel damit kein Glück.

Die Villacher machten damit im Gleichschritt mit den Graz99ers drei Punkte auf das spielfreie HCB Südtirol gut, drei Zähler fehlen den beiden Klubs noch auf die Bozener. Dabei schien es in Innsbruck noch in der Schlussminute auf eine Verlängerung hinauszulaufen, doch Daniel Oberkofler sicherte den Steirern 27 Sekunden vor der Schluss-Sirene mit seinem zweiten Treffer den Dreipunkter.

(Quelle: APA)

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