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Eishockey-Playoffs

Salzburger verlieren auch zweites Viertelfinale

Eis-Bullen müssen sich Dornbirn geschlagen geben

Filip Varejcka (RBS) vs. Filip Varejcka (RBS) EC Red Bull Salzburg
Filip Varejcka (RBS) kämpft gegen Saku Salmela (DEC) im ersten Auswärtsspiel im Playoff-Viertelfinale.

Salzburgs Eis-Bullen mussten auch im zweiten Playoff-Viertelfinal-Spiel gegen Dornbirn eine Niederlage einstecken. Der EC Red Bull Salzburg liegt jetzt in der Best-of-Seven-Serie mit 0:2 hinten.

Beim ersten Auswärtsspiel im Playoff-Viertelfinale erlebten die Red Bulls – wieder mit vollem Lineup – einen rabenschwarzen Start.

Dornbirn mit früher Führung 

Die Vorarlberger trafen bis zur 8. Minute nicht weniger als dreimal – Saku Salmela traf aus vollem Lauf (2.), Matt MacKenzie von der blauen Linie bei viel Verkehr vor dem Tor (7.) und Henrik Nilsson hatte vor seinem Treffer aus kurzer Distanz viel Zeit – und hatten damit schon früh im Spiel eine mehr als komfortable Führung. Jean-Philippe Lamoureux musste daraufhin das Gehäuse verlassen und Jesper Eliasson kam zu seinem ersten Playoff-Einsatz mit den Red Bulls. Die zeigten danach eine Reaktion und kamen zu ersten guten Torannäherungen, wobei die Distanzschüsse vorerst sichere Beute des Dornbirner Goalies Oskar Östlund waren. In der Schlussphase des ersten Abschnitts saßen die Salzburger aber noch zweimal auf der Strafbank, womit die Hausherren weiter brandgefährlich blieben und die 3:0-Führung sicher in die erste Pause brachten.
 

Huber sorgt für ersten Playoff-Treffer der Eis-Bullen 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Dornbirn die Führung ein weiteres Mal (24.), Jesper Eliasson hatte bei dem abgefälschten Schuss von Daniel Woger keine Chance. Vier Minuten später wurde Salzburg endlich mit dem ersten Tor belohnt (28.), Mario Huber stocherte die Scheibe im Powerplay nach Rebound über die Linie und sorgte für den ersten Salzburger Playoff-Treffer. Die Red Bulls hatten sich jetzt in die Partie reingekämpft und kamen zu besseren Chancen. David McIntyre hatte nach kurzem Solo den nächsten Treffer am Schläger (32.). Das mittlerweile sehr hitzige Spiel ging nun ausgeglichen hin und her, auch Jesper Eliasson musste noch einige gute Vorarlberger Möglichkeiten entschärfen. Die Salzburger waren jetzt mehr am Drücker, mussten aber neuerlich mit einem 3-Tore-Rückstand in die zweite Pause gehen.

Salzburger kämpfen bis zum Schluss

Im Schlussdrittel übernahmen die Red Bulls komplett die Initiative, kamen aber gleich zu Beginn mit einigen sehenswerten Schüssen nicht durch. Danach konzentrierte sich das Spiel zusehends vor dem Dornbirner Tor, die Rebounds vor Oskar Östlund häuften sich. In der 49. Minute war die Scheibe dann hoch verdient zum zweiten Mal im Netz, Alexander Rauchenwald traf im Powerplay aus dem halbhohen Slot. Doch keine Minute später netzte Anthony Luciani aus spitzem Winkel zur 5:2-Führung und dämpfte die Salzburger Hoffnungen auf einen möglichen Ausgleich. Die Red Bulls drückten weiter aufs Tor und hatten noch etliche Chancen, die aber im dichten Gedränge vor dem Tor hängenblieben oder einfach nur knapp am Tor vorbeigingen. Sechs Minuten vor dem Ende verließ Jesper Eliasson das Tor für einen 6. Feldspieler, aber auch im Powerplay war das Tor zu. Henrik Nilsson traf schließlich auf der anderen Seite das leere Netz (57.) und Mario Huber verkürzte danach sogar nochmal in Unterzahl mit seinem zweiten Tagestreffer (59.), aber am Ende unterlagen die Red Bulls doch deutlich und liegen nun in der Serie mit 0:2 zurück. Das nächste Spiel steigt am Dienstag wieder in Salzburg.     

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 13.05.2021 um 07:04 auf https://www.salzburg24.at/sport/wintersport/eishockey-playoffs-ec-red-bull-salzburg-verliert-auch-zweites-viertelfinal-spiel-101089279

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