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Ski-Pension

"Weiß nicht, ob das so gscheit war"

Anfangs Zweifel bei Hirscher nach Rücktritt

Hirscher schaut die Ski-Rennen nun im Fernsehen an
Seinen Rücktritt hat Hirscher anfangs kurz bereut, mittlerweile genießt er die Ski-Pension. (ARCHIVBILD)

Etwa dreieinhalb Monate nach der Bekanntgabe seines Rücktritts vom alpinen Skisport hat Marcel Hirscher seine Entscheidung nicht bereut. "Aktuell bin ich hundertprozentig davon überzeugt, dass es der absolut richtige Zeitpunkt war", sagte der zweifache Olympiasieger am Montagabend in der ServusTV-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7".

In den Tagen nach seinem am 4. September verkündeten Abschied hatte sich die Situation offenbar anders dargestellt. "So etwa zwei Wochen nach dem Rücktritt habe ich gedacht, ich weiß nicht, ob das so gescheit war", gab Hirscher zu.

Hirscher: "Zurück ins normale Leben"

Mittlerweile aber sind wohl die letzten Zweifel verflogen, weshalb auch ein Comeback praktisch undenkbar ist. "Momentan arbeite ich tagtäglich daran, zurück ins normale Leben zu kommen. Wenn ich das geschafft habe, ist der Weg zurück undenkbar", berichtete der achtfache Weltcup-Gesamtsieger.

Ob er als TV-Experte ins Geschehen zurückkehren könnte, ließ Hirscher offen. "Die Posten sind alle vergeben und Angebot habe ich auch noch keines bekommen", verriet der siebenmalige Weltmeister mit einem Schmunzeln.

Kein Wehmut bei Marcel Hirscher

Die Ski-Rennen vor dem Fernseher mitzuverfolgen, sei "viel leichter, als ich jemals geglaubt habe. Es macht Spaß, Wehmut ist nicht dabei." Nach eigenen Angaben ist der Salzburger in diesem Winter noch nicht auf Ski gestanden, trotzdem achtet er auf seine Fitness. "Ich bin im Breitensport gelandet. Ich kann jetzt jeden verstehen, der sagt, Laufen macht mir Spaß. Für mich war das früher ein Graus."

Salzburger lässt es ruhig angehen

Nach vielen stressigen Jahren im Ski-Zirkus ließ es der 30-Jährige zuletzt ruhiger angehen. "Es ist angenehm, wenn man das machen kann, wofür man Zeit und Lust hat", erzählte Hirscher und sprach auch über ein Wunsch-Projekt. Er wolle mit seinem ehemaligen Ausrüster einen "kommerziellen Rennski für jedermann" auf den Markt bringen. "Mit dem ist es leichter umzugehen als mit einem schlecht behandelten Kaufhaus-Ski", betonte der Sieger von 67 Weltcup-Rennen.

(Quelle: APA)

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