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47-Jährige holt "Blech"

Riegler schrammt an WM-Bronze vorbei

Flachauerin bei Großevent Vierte

Claudia Riegler, Snowboard, Bad Gastein FMT-Pictures/KJ
Claudia Riegler landet bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2021 beim Parallel-Riesentorlauf auf Rang vier. (ARCHIVBILD)

Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2021 im slowenischen Rogla verpasste Claudia Riegler am Montag eine WM-Medaille. Die Salzburgerin verlor im Parallel-Riesentorlauf das kleine Finale gegen ÖSV-Kollegin Julia Dujmovits. Andreas Prommegger schied bei den Herren im Achtelfinale aus.

Flachau, Schwarzach im Pongau

Österreichs Snowboarder haben am Montag in Rogla die erhoffte Medaille geholt. Während die ÖSV-Herren leer ausgingen, gab es ein rein-österreichisches Duell um die Bronzemedaille im Riesentorlauf. Und dieses sicherte sich überraschend Julia Dujmovits in ihrem Comeback-Jahr. Sie besiegte die 47-jährige Claudia Riegler im kleinen Finale klar mit 1,05 Sekunden Vorsprung. Für die Burgenländerin war es die insgesamt vierte Medaille bei einem Großereignis.

ÖSV-Damen kicken Deutsche raus

Bei den Damen wiesen die beiden Österreicherinnen im Achtelfinale die Top-Favoritinnen aus Deutschland in die Schranken. Neben Dujmovits, die Ramona Hofmeister (Beste in Qualifikation) ausschaltete, gelang auch der Salzburgerin Riegler das selbe Kunststück: Die 47-Jährige aus Flachau setzte sich gegen Cheyenne Loch (Zweitbeste in Qualifikation) durch.

Dujmovits vor Riegler Dritte

Dujmovits schrammte hauchdünn am Einzug ins Finale vorbei. Die 33-Jährige verlor im Halbfinale gegen die Russin Sofia Nadyrshina (Russian Ski Federation/RSF) nach einem technischen Fahrfehler.

Jörg ist Snowboard-Weltmeisterin

Die Deutsche Selina Jörg (dritte in der Quali) setzte sich gegen Nadyrshina im Finale durch und wurde nach 2019 zum zweiten Mal Weltmeisterin.

Prommegger im Achtelfinale ausgeschieden

Gegen Dmitri Loginow (RSF) war bei den Herren für Prommegger früh Schluss. Nachdem der 40-jährige Schwarzacher (Pongau) im Achtelfinal-Lauf bereits in Führung lag, musste sich der Salzburger noch geschlagen geben und verpasste – wie sein österreichischer Kollege – Alexander Payer den Aufstieg ins Viertelfinale.

Andrey Sobolev (RSF) wurde bei den Herren vor Roland Fischnaller (Italien) Dritter. Weltmeister wurde Prommegger-Bezwinger Loginow.

Mathies bester Österreicher

Bester ÖSV-Mann war Lukas Mathies, der es als einziger ins Viertelfinale geschafft hat. In diesem musste er sich dem Russen Andrej Sobolew aber beugen und wurde Sechster. Überraschend bereits in der Qualifikation ausgeschieden waren Benjamin Karl als 26. und Daniela Ulbing als 24. Sie sind bisher die einzigen ÖSV-Saisonsieger im Weltcup gewesen.

Am Dienstag folgen die Medaillen-Entscheidungen im Parallelslalom.

(Quelle: SALZBURG24)

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