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Bei Vlhova-Sieg

Liensberger Zweite beim Slalom in Aare

Weltmeisterin fehlen 0,20 Sekunden

Liensberger APA/BARBARA GINDL
Katharina Liensberger muss sich in Aare nur Petra Vlhova geschlagen geben. (ARCHIVBILD)

Mit einer starken Leistung zeigt Weltmeisterin Katharina Liensberger beim Slalom in Aare auf. Sie wird hinter Petra Vlhova aus der Slowakei Zweite.

Vlhova bestätigte ihre Halbzeitführung im Finale und blieb 0,20 Sekunden vor Liensberger. Dritte war einen Tag vor ihrem 26. Geburtstag die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Mit Franziska Gritsch fuhr eine zweite Österreicherin als Sechste in die Top Ten.

Bestes Ergebnis jemals für Sporer

Katharina Gallhuber verbesserte sich im Finale auf den 17. Platz, unmittelbar dahinter landete Chiara Mair. Marie-Therese Sporer schaffte als 19. ihr bestes Ergebnis jemals im Weltcup. Katharina Huber schied im ersten Durchgang aus. Die ÖSV-Damen warten in diesem Winter noch auf einen Weltcupsieg.

Liensberger hat Chance auf Slalomkugel

Im Kampf um die Slalomkugel mischt Liensberger als Dritte hinter Vlhova und Shiffrin noch mit. Vlhova hat nun 85 Punkte Vorsprung auf Shiffrin und 90 auf Liensberger.

Weltmeisterin gibt in Aare alles

Die Vorarlbergerin riskierte im zweiten Abschnitt nach Platz drei zur Halbzeit alles, blieb auf der spurigen, eher weichen Piste nicht ohne Fehler, doch gerade die machten sie augenscheinlich sogar schneller. "Es war wirklich um die Tore fliegen sozusagen. Teilweise bin ich weit weg gewesen, ich habe einfach alles gegeben. Ich wollte den Lauf ins Ziel bringen - ganz egal, was dabei rausschaut", erklärte die 23-Jährige, die als Dritte 0,37 schneller war als Vlhova. In der Addition hatte die jedoch noch die Nase vorne.

"Jedes Podium wichtig"

"Petra ist wirklich super gefahren. Gratulation an sie, wirklich starke Leistung", meinte Liensberger im Interview des ORF-Fernsehens. "Jeder Sieg, jedes Podium ist wichtig für mich, weil ich dafür perfektes Skifahren zeigen muss. Heute war es das, bis auf ein paar kleine Fehler vielleicht", sagte Vlhova. "Die Piste war sehr weich, es war ein großer Kampf für mich, aber ich habe es geschafft. Ich bin glücklich heute." Im Gesamtweltcup führt Vlhova nun 64 Punkte vor der Schweizerin Lara Gut-Behrami, die keine Slaloms bestreitet.

Gritsch freut sich nach Rückschlägen

Gritsch freute sich nach zuletzt durchwachsenen Wochen mit seltenen Glücksgefühlen über ihr bestes Saisonergebnis. Sechste war sie auch schon im November in Levi gewesen, danach wollte es nicht mehr so recht klappen. "Ich habe einfach irrsinnig mit mir selber gekämpft, an jeder Kleinigkeit gezweifelt. Mein Umfeld hat das mitgekriegt. Heute habe ich mir gedacht, es sind die letzten Rennen, habe einfach Spaß. Erinnere dich, wie du als Kind gefahren bist", beschrieb die Tirolerin ihre Herangehensweise.

Auch für Gallhuber war ihre Ausbeute am ersten Wettkampftag in Aare - am Samstag findet ein weiterer Slalom statt - ein Schritt nach vorne. "Ich bin nicht alles auf Zug gefahren, habe aber sicher gute Passagen gezeigt. Ich bin glücklich", betonte die Olympia-Dritte von Pyeongchang 2018.

(Quelle: APA)

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