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Jansrud stiehlt Mayer Super-G-Sieg in Kitzbühel

Hundertstel-Krimi in Tirol

Der Norweger Kjetil Jansrud gewinnt am Freitag den Super-G in Kitzbühel. Der 29-Jährige fährt mit Startnummer 19 zur Bestzeit. Der Österreicher Matthias Mayer und Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen teilen sich ex aequo Rang zwei.

Lange sahen Mayer gemeinsam mit Kilde als Sieger des Super-G aus.

Kitzbühel: Super-G-Sieg geht an Jansrud

Doch mit einer Traumfahrt von Jansrud muss sich der Kärntner, der kurz nach dem Starthaus beim Anschieben einen kleinen Fehler wegstecken musste, mit dem zweiten Platz begnügen und ihn mit dem Norweger teilen.

Jansrud feierte seinen 23. Weltcupsieg, den ersten seit dem Super-G in Lake Louise im November 2018 und insgesamt zweiten in Kitzbühel, wo er bereits 2015 einmal die Abfahrt gewonnen hat. Olympiasieger Mayer übernahm die Führung im Super-G-Weltcup von Kriechmayr. Im Gesamtweltcup behielt Technikspezialist Henrik Kristoffersen die Führung, Kilde ist Zweiter, es folgen der Franzose Alexis Pinturault und Mayer.

Mayer brennt auf Kitz-Klassiker

"Kjetil ist unglaublich gefahren, er hat es recht gut runtergebracht", gratulierte Mayer, der am Start ein Missgeschick hatte, als er verkantete und beinahe hinfiel. "Es ist ein extrem lässiges Rennen. Der Jubel der Leute war unglaublich, als ich abgeschwungen habe, ich wollte das genießen." Auch wenn es mit seinem zweiten Kitz-Sieg nach 2017 nichts wurde, so stand er bereits zum fünften Mal im Super-G auf dem Podest. Damit untermauerte er auch seine Mitfavoritenrolle für die Abfahrt am Samstag.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Kitz Woche kann los gehen @hahnenkammrennen

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Jansrud entschuldigt sich bei Mayer

Jansrud wusste laut eigener Aussage schon vor seinem Start, dass es einen norwegischen Sieg geben wird. Er hatte mit Kilde nach dessen Bestzeit mitgejubelt. "Ich muss mich entschuldigen, es tut mir ein bisserl leid für Matthias, er ist so oft auf dem Podest, er verdient es auch", sagte Jansrud im ersten ORF-Interview. Über den Sieg war er natürlich überglücklich, war es in dieser Saison doch noch nicht optimal gelaufen.

Zweitbester Österreicher wurde Vincent Kriechmayr, der im Training für einen Schockmoment sorgte, mit Rang sechs. Christian Walder fuhr nach 30 Läufern im Ziel mit Startnummer zwei auf den 18. Platz. Max Franz landete nur auf Rang 23.

(Quelle: SALZBURG24)

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