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Kraft in Val di Fiemme Zweiter hinter Geiger

Salzburger zurück auf Weltcup-Podest

Stefan Kraft ASSOCIATED PRESS
Stefan Kraft wird in Val di Fiemme auf der Normalschanze Zweiter.

Nach drei vierten Plätzen bei der Vierschanzen-Tournee ist Stefan Kraft auf das Weltcup-Podest zurückgekehrt. Der Salzburger musste sich am Samstag in Val di Fiemme von der Normalschanze nur dem Deutschen Karl Geiger geschlagen geben, der satte 7,7 Punkte vor dem Ex-Weltmeister lag. Dritter wurde deutlich hinter Kraft der polnische Tournee-Sieger Dawid Kubacki.

Der bei der Tournee dreimal zweitplatzierte Geiger übernahm mit seinem ersten Saisonerfolg die Weltcup-Gesamtführung, weil der bisherige Spitzenreiter Ryoyu Kobayashi nicht über Rang 26 hinauskam. Wie der Japaner hatte auch Marius Lindvik nichts zu lachen, der norwegische Tournee-Zweite wurde nach dem ersten Durchgang wegen eines regelwidrigen Anzuges disqualifiziert.

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Gepostet von Stefan Kraft am Samstag, 11. Januar 2020

Kraft: "ein cooler Wettkampf"

Kraft präsentierte sich hingegen auf der kleinen WM-Schanze im Fleimstal mit Sprüngen auf 102 und 103 Meter sowie ausgezeichneten Haltungsnoten stark, an den überragenden Geiger (104,5/103,5) kam er aber nicht heran. "Das war ein sehr cooler Wettkampf, Karli war heute aber nicht zu schlagen. Es waren schon sehr gute Sprünge, ich bin megahappy", meinte Kraft im ORF-Interview. Seine Sprünge seien sehr stabil, möglicherweise könne er am Sonntag im zweiten Normalschanzenbewerb noch den einen oder anderen Meter herausholen. "Ich bin sehr gut in Form, ich freue mich richtig auf morgen."

Weitere Österreicher deutlich zurück

Die nächstbesten Österreicher lagen weit hinter Kraft. Erst auf den Rängen 15 und 16 folgten Daniel Huber und Michael Hayböck. Gregor Schlierenzauer wurde 20. Philipp Aschenwald und Jan Hörl waren als ex-aequo 36. im Finale sogar nur noch Zuschauer.

Geiger feierte indes wenige Stunden nach dem Triumph des weitschichtig mit ihm verwandten Vinzenz Geiger in der Nordischen Kombination an gleicher Stelle seinen insgesamt dritten Weltcup-Erfolg. Zuvor war der Oberstdorfer auch schon im Dezember 2018 in Engelberg und im Februar 2019 in Willingen ganz oben gestanden.

(Quelle: APA)

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