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Odermatt gewinnt

Brennsteiner Dritter im Kranjska-Gora-RTL

Salzburger mit zweitem Podestplatz

20210313_PD1627.HR.jpg AFP/JURE MAKOVEC/Archiv
Für Stefan Brennsteiner war es der zweite Podestrang seiner Karriere nach Platz drei in Bansko.

Marco Odermatt hat am Samstag den Weltcup-Riesentorlauf der alpinen Ski-Herren in Kranjska Gora gewonnen und Alexis Pinturault im Kampf um die große Kristallkugel weiter stark unter Druck gesetzt. Zweiter wurde mit Loic Meillard ein weiterer Schweizer (+1,06), auf Rang drei kam Stefan Brennsteiner (+1,09).

Pinturault wurde Vierter und verlor die Führung im Disziplinweltcup an Odermatt, im Kampf um das große Kristall hat er noch 31 Zähler Vorsprung.

Zweiter Podestplatz für Brennsteiner

Für Brennsteiner war es der zweite Podestrang seiner Karriere nach Platz drei in Bansko. "Das klingt gut. Es fehlt aber wieder die Sekunde auf den Marco. Ich habe mich eigentlich gut gefühlt, aber es war ein cooler Lauf. Mega, dass es für das Podest gereicht hat", sagte er im ORF-TV-Interview.

Kranjska Gora: Manuel Feller Achter

Manuel Feller wurde Achter (+1,45), womit er sich auch für das Weltcupfinale qualifizierte. "Die Riesentorlaufsaison hat holprig angefangen, das hat Selbstvertrauen gekostet. Jetzt ist es von Rennen zu Rennen besser geworden", erklärte der Tiroler. Roland Leitinger bilanzierte mit Rang 13 (+1,76). "Teilweise ist das noch nicht der Speed, den ich für ganz vorne brauche", wusste der Salzburger.

Raschner gelingt Sprung auf Rang 17

Dominik Raschner gelang der Sprung von Rang 26 auf 17, es ist sein bestes Riesentorlaufergebnis im Weltcup. "Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, es war ein guter Tag", sagte der 26-Jährige. Christian Borgnaes wurde 29. Adrian Pertl (41.) und Thomas Dorner (48.) verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

Rückenprobleme: Marco Schwarz setzt aus

Am Samstag nicht am Start war wegen Rückenproblemen Marco Schwarz. Der WM-Dritte traf die Entscheidung nach dem Einfahren. "Die Rückenschmerzen sind noch zu groß. Beim Riesentorlauf muss man zu hundert Prozent fit und voll überzeugt sein, dass man auf den Ski draufsteigt. Da kommen sehr viele Kräfte zusammen", sagte der Kärntner, der für den Slalom am Sonntag aber kein Problem sieht.

"Morgen ist mit Abstand der wichtigere Tag. Jetzt heißt es, gut therapieren und gut aktivieren und fit sein für morgen. Morgen will ich zu hundert Prozent am Start sein, wir werden alles daran setzen. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen." Schwarz kann bereits den Gewinn der Slalom-Kristallkugel sicherstellen. Er hat zwei Rennen vor Schluss 146 Punkte Vorsprung auf den Norweger Sebastian Foss-Solevaag und 184 Zähler auf den Schweizer Ramon Zenhäusern.

(Quelle: APA)

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