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Auftakt in Finnland

Langläuferin Stadlober nach Verletzung bereit für Saisonstart

WM-Medaille heuer als großes Ziel

Teresa Stadlober, Langlauf APA/GEORG HOCHMUTH
Teresa Stadlober musste sich nach einer Verletzung im Frühjahr wieder zurück kämpfen. (ARCHIVBILD)

Nach einer Verletzung im Frühjahr musste sich Langläuferin Teresa Stadlober wieder zurück kämpfen. Die Salzburgerin will beim Saisonauftakt am Freitag im finnischen Ruka bereits das volle Programm absolvieren und in drei Disziplinen angreifen.

Österreichs Langlauf hat vergangene Saison einen Aufschwung erfahren, speziell durch Olympia-Bronze von Teresa Stadlober im Skiathlon. Sie hat es aber im Frühjahr beim Beginn der Vorbereitung auf die am Freitag in Ruka startende Saison mit einer Blessur erwischt, weshalb noch etwas auf die Topform fehlt. Hauptziel sind die Weltmeisterschaften, Stadlober hat da das Medaillenziel.

Let‘s race again ???? first World Cup weekend ahead @rukanordic ???? aaaand it will be my 10th @fiscrosscountry World Cup...

Gepostet von Teresa Stadlober am Mittwoch, 23. November 2022

Stadlober kämpft sich nach Verletzung zurück

Die 29-Jährige erlitt Mitte Mai einen Haarriss im Schienbeinkopf, musste fortan zwangsläufig viel im Wasser und für den Oberkörper trainieren und ist erst im Juli in den normalen Rhythmus eingestiegen. Nervös ließ sie sich davon nicht machen: "Da hat die Medaille mitgeholfen, dass ich ein bisschen lockerer geworden bin. Ich merke das auch jetzt im Training, ich bin viel lockerer." Und den Traum von einem Podestrang bei einem Großereignis erfüllt, will sie bei der Planica-WM nun nachlegen. "Ich möchte da um eine Medaille mitlaufen - und im Weltcup konstanter werden."

Und das auf neuen Streckenlängen, denn die wurden denen der Männer angepasst. Gleich fünf nach dem Rücktritt von Therese Johaug (NOR) ausgeglichener zu erwartende 20-km-Rennen sind geplant, dazu nach den Weltmeisterschaften sogar ein 50er. "Das sind meine Distanzen", gab sich Stadlober im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur zuversichtlich. Der Salzburgerin ist aber auch klar, dass dieses Programm mehr Substanz kostet. "Die 20-km-Rennen werden heavy für uns, und da muss man selbst einmal schauen, wie man das verkraftet, gerade wenn es kalt ist."

Salzburgerin will in Ruka voll angreifen

Dennoch möchte Stadlober in Ruka das volle Programm absolvieren, also neben 10 km klassisch (Samstag) und der 20-km-Verfolgung im Skating (Sonntag) auch den Klassik-Sprint (Freitag). "Der Sprint ist ein gutes Durchputzen", sagte sie. "Aber das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf 10 und 20 km." Für da hat sich Stadlober jeweils einen Top-15-Rang zum Ziel gesetzt. "Ich brauche noch harte Einheiten und Rennen, bis ich in die Gänge komme." Bis Weihnachten geht es im Wochen-Rhythmus weiter, für sie aber ohne weitere Sprints. Danach folgt die Tour de Ski.

Bis Mitte vergangener Woche war Stadlober mit der ersten österreichischen Trainingsgruppe in Muonio in Finnland in einem zweiwöchigen Trainingslager, um in schnellen und intensiven Einheiten Schnee-Kilometer zu sammeln. In zwei FIS-Bewerben näherte sich die heuer Vierte bei der österreichischen Sportlerinnen-Wahl dem Wettkampfgefühl wieder an. Grundsätzlich gab es für sie im Training immer wieder mit den Landsleuten gemeinsame Einheiten, aber auch Solo-Tage: "Ich bin die einzige, die auf die längeren Distanzen geht. Da musst du andere Intervalle machen."

(Quelle: APA)

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