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ÖSV-Rechtsstreit

Lukas Müller spricht über Existenzängste

Arbeits- oder Freizeitunfall? Vor dem Verwaltungsgerichthof kämpft Ex-Skispringer Lukas Müller derzeit gegen den österreichischen Skiverband (ÖSV) um sein Recht, viel Geld und um eine richtungsweisende Entscheidung im Sport. Am Dienstag hat der Wahl-Salzburger im SALZBURG24-Livestudio exklusiv zur Causa Stellung genommen.

Am 13. Jänner 2016 hat das Leben des damals 23-jährigen Skispringers Lukas Müller eine tragische Wende erfahren: Der Kärntner stürzte als Vorspringer für die Skiflug-WM auf dem Kulm so schwer, dass er sich einen inkompletten Querschnitt zugezogen hat.

Causa Lukas Müller als "Präzedenzfall"?

Nun ist ein Rechtsstreit mit dem ÖSV entbrannt, Müller brachte seinen Fall nun beim Verwaltungsgerichtshof ein. Der Wahl-Salzburger kämpft seit dem Unfall nicht nur mit seiner Beeinträchtigung, sondern um "soziale Gerechtigkeit". Der ÖSV ist der Meinung, dass der fatale Unfall auf dem Kulm als Freizeit-Unfall einzustufen ist, Müller hingegen will dies als Arbeitsunfall eingestuft sehen. Zudem glaubt der 27-Jährige, dass seine Causa im österreichischen Sport ein Präzedenzfall darstellen könnte.

"Das Urteil wird für den gesamten Sport richtungsweisend sein, nicht nur für mich und meine Zukunft", erklärt Müller. Am Dienstag sprach der Ex-Skispringer erstmals in der Öffentlichkeit über Existenzängste und sein sich stark verändertes Leben (siehe Video oben).

Der schwer verunglückte Skispringer Lukas Müller befindet sich auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. Wir haben den querschnittsgelähmten Wahlsalzburger zum Sonntags-Talk getroffen.

Gepostet von SALZBURG24 am Sonntag, 6. November 2016

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